Upcycling: Gewürzmischungen vorportionieren

Seit Monaten bin ich auf der Suche nach kleinen Döschen um Gewürzmischungen für Kochrezepte vorportionieren zu können, wurde aber leider nicht fündig. Dann kam der neue Star Wars Film in die Kinos und mit ihm Ü-Eier mit Star Wars Figuren. So zogen bei uns nicht nur unzählige Hängefiguren im Wohnzimmer ein, sondern auch etliche gelbe, leere Kunststoffeier, die doch eigentlich viel zu schade sind zum wegwerfen. Gerade mit Kind braucht man ja auch immer mal Bastelmaterial. 
Vor ein paar Tagen kam mir dann der Gedanke, dass diese Eier ja lebensmittelecht sein müssten, da sie sich ja im Inneren eines Schokoladeneis befinden. 

Kurzerhand wanderte eines der Plastikeier in die Spülmaschine und überlebte. 🙂
Perfekt. Nun kann es also losgehen mit Portionieren.

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Und für die Beschriftung lass ich mir auch noch etwas einfallen.

Was meint ihr? Gute Idee, oder doch lieber in den gelben Sack damit?

Upcyclingprojekt: Ein Softball

Mini liebt es mit Bällen zu spielen und der Lieblingsball hat bereits irreparabele Risse a

n manchen Stellen. Dieser Ball war klein , leicht und weich.
Natürlich könnte ich einfach zum nächsten Spielwarenladen fahren und einen kaufen, das wäre ja aber langweilig.
Stattdessen habe ich ein altes Flanellhemd und ein überzähliges Sofakissen genommen und einen Ball genäht.

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Den Ball habe ich nicht zu fest gestopft, so ist er relativ leicht und gut zu greifen…. und wenn man genug gespielt knautsch sich der Ball prima als Kissen zusammen.

Als Vorlage diente die bei vielen beliebte Luftballonhülle von Edeltraudmitpunkten. Ich habe sie etwas abgeändert.

Upcyclingprojekt: Damenshorts

Es sind 31°C draußen und es gibt keine kurzen Hosen in meinem Schrank.
Bei den Kleidern meiner Mutter waren auch ein paar dünnere Jogginghosen dabei. Meine Mutter war zwar größer als ich, aber ich hab die längeren Beine. All ihre Hosen sind mir zu kurz. Da war es naheliegend aus einer der dünneren Hosen eine kurze Hose zu machen. Das ging auch recht flott und so kann ich die auch gleich anziehen wenn ich mit Mini in den Garten gehe.
Ausmessen. Abschneiden. Versäubern. Umnähen. Fertig.

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Wie immer gewinnen meine Nähte keinen Preis, aber das stört mich nicht

Upcyclingprojekt: Mädchenshirt Schritt 3

Heute zeige ich euch Stolz den 3. und gleichzeitig letzten Schritt meines Upcyclingprojekts.

Ich habe den Raglan-Schnitt von Klimperklein verwendet weil dieser prima zu einem Trikot passt.
Fußballstoffe waren neu und den schwarz-rot-goldenen Ringeljersey hatte ich noch von der WM 2014.

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Leider hat der Ringeljersey nicht gereicht für ein zweites Shirt. Darum habe ich an den Grünen einfach ein Rollsaum gemacht und dadurch ein absolutes Mädchenshirt gezaubert.

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So, ich hoffe, dass dieses Fußballoutfit der deutschen Frauenmannschaft genauso viel Glück bringt wie das Outfit letztes Jahr den Herren.
Wir sind bereit und drücken im Schlaf die Daumen. 😉

Was meint ihr? Ist doch eine würdige Verwandlung des T-Shirts meiner fußballbegeisterten Mutter, oder?

Zu Schritt 1
Zu Schritt 2

Upcyclingprojekt: Mädchenshirt Schritt 1

Aus Omas T-Shirt werden zwei Shirts für Mini entstehen.

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Weil die Frauen-Fußball-WM ansteht und Oma auch sehr Fußballbegeistert war werden es Fußballshirts.
Um möglichst viel nutzbaren Stoff zu haben, habe ich die Seitennähte aufgetrennt. Den Saum unten habe ich gelassen. Den kann ich ja weiter verwenden und habe dadurch Arbeit gespart.

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Aus alt mach neu – ein Kissenbezug

Als ich vor einigen Jahren bei den Eltern auszog mangelte es so ziemlich an allem. Geld, Möbeln, Wäsche, Geschirr… Meine Mutter erlaubte mir damals ein paar Bettbezüge mitzunehmen. Darunter auch ein Gelber mit Blumenkränzen. Ich weiß gar nicht wie alt diese Bettwäsche ist. In Kindertagen fand ich die toll und wollte sie einfach auch dann nicht wegwerfen, als ich mit meinem Mann zusammengezogen bin. Schließlich wäre sie als Gästebettwäsche noch gut gewesen. Also kam sie in den Schrank in der sie Jahr um Jahr ihr Dasein fristete und keine Übernachtungsgäste kamen in dieser Zeit, die einen Einsatz ermöglicht hätten.

Nun hat sie zwei Umständen ein neues Leben zu verdanken. Der Erste ist, dass ich ein Kissen habe für welches es keine Bezüge zu kaufen gibt, weil es einfach keine Standardmaße hat. Bislang war das Kissen mehr zu Dekozwecken da, doch seit das Babybäuchlein wächst und ich deswegen einfach nicht mehr so gut liege brauche ich es als zusätzliches Kuschelkissen. Weil so ein Kissen aber ewig braucht bis es trocken ist, musste nun endlich ein Bezug dafür her.

Der andere Umstand ist der, dass wir langsam anfangen die Schränke nach unnötigen Dingen zu durchforsten um Platz für die Sachen unseres Nachwuchses zu schaffen. Dabei sind uns schon diverse Kleidungsstücke in die Hände gefallen, die wir einfach noch nicht hergeben wollen, weil sie soweit in Ordnung sind, sie aber einfach auch nicht mehr tragen wollen oder können. Diese Sachen sind nun in meinen DIY-Schrank gewandert und werden so nach und nach zu anderen schönen und nützlichen Stücken umfunktioniert.

So auch dieser Bezug, dank dem ich nun endlich wieder gut schlafen kann.

Ich habe eine Weile überlegt. Reißverschluss, Knöpfe mit Knopflöchern oder Druckknöpfe? Bei diesem Bezug habe ich mich für die Druckknöpfe entschieden, da das Kissen am Abend schon zum Einsatz kommen sollte und ich noch nie einen Reißverschluss eingenäht oder Knopflöcher gemacht habe. 🙂

Für die beiden kleineren 40×40 Kuschelkissen die wir noch haben werde ich auch noch Bezüge aus dem Stoff nähen, und mit da dann wohl mal an Reißverschlüssen versuchen.

Erfreulich ist, dass es bei diesem, zugegeben einfachen Projekt, gar keine Probleme gab, das motiviert doch mal wieder nach den vielen Tiefschlägen.