Geburtstagsoutfit 2015

Dieses Jahr habe ich mir selbst mal etwas zum Geburtstag geschenkt. Nämlich ein Kleid. Ein selbst genähtes Kleid.
Ein Burdaschnitt der mich vor einige Herausforderungen stellte, aber am Ende bin ich wirklich glücklich mit dem Outfit (meine Freundin hat mich dann zum Glück noch in Sachen Schuhen beraten, ich hätts allein nicht hinbekommen was passendes zu finden, danke Yvonn 🙂 )

Schade nur, dass ich es nicht vorher geschafft habe abzunehmen, so wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis es nicht mehr passt. An meinem Geburtstag saß es schon wesentlich lockerer als bei der Fertigstellung. Naja, dann wird es eben etwas enger gemacht.
Nicht nur ich habe ein neues Kleid bekommen, nein Mini hat auch ein Outfit bekommen. Den Stoff hatte sie sich im Laden ausgesucht, als ich mir meinen für mein Kleid gekauft habe. Nach langem hin und her überlegen, habe ich die dann diesen Schnitt mal ausprobiert und nach anfänglicher Skepsis, bin ich nun doch sehr zufrieden. Das Kleidchen findet sie toll und wollte es erst gar nicht mehr ausziehen.
Da passt es ja prima, dass sie es gleich noch mal zur Party ihrer Freundin tragen darf. 🙂

2015-08-26 Geburtstagsoutfit

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Ein Trostbärchen für die kleine Schniefnase

In der Nacht nach Minis Geburtstag schlich sich klammheimlich ein Schnupfen bei ihr ein. Der sie nun schon fast zwei Wochen plagt. Arme Mini. Zum ersten Mal krank. Nun muss ich ja sagen, den Kleinen, oder besser gesagt unserer Kleinen, merkt man das kaum an. Sie spielt wie sonst auch, isst und trinkt normal, lediglich etwas anhänglicher ist sie zur Zeit. Und  obwohl tatsächlich nur das kleine Schniefnäschen vermuten lässt, dass es sich um ein kränkelndes Kind handelt, sind Mama und Papa doch so voller Mitleid. 🙂
Da musste neben Balsam für Brust und Rücken auch noch ein Balsam für die Seele her.

Weil sie grad Bären so gerne mag, sollte es ein Trostbärchen werden. Das supereinfache Schnittmuster habe ich bei Creadoo gefunden

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Ich habe für das Bärchen gelben Frotteestoff verwendet der noch vom Ärmellätzchen übrig war. Für Zuschneiden, Nähen und Ausstopfen habe ich etwa 2 Stunden gebraucht. Ein kleines Projekt, dass ich an einem Abend fertig machen konnte. 

Am schwierigsten fand ich es  das Gesicht einzusticken, denn immer wieder frage ich mich, wie ich den Faden vernähen soll, wenn das Teil doch zugenäht ist. Meine Befürchtungen, die Fäden könnten sich im Laufe der Zeit lösen haben sich zwar bis dato nicht bewahrheitet, aber dennoch zweifle ich immer daran, dass ich das so richtig mache.

Wie macht ihr das denn wenn ihr Gesichter aufzusticken habt?

Habt ihr schon mal ein Trostpflaster für jemanden genäht, gestrickt, gehäkelt….? Erzählt doch mal.

Mit dem Trostbärchen mache ich mit bei Kiddikram und der Linkparty bei Nähfrosch

Ich bin ein Liebster :-)

Uiii, ich wurde nominiert. Und zwar für den Liebster Award.

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Frau Locke näht hat meinen Block gelesen und für würdig erachtet. 🙂 Danke, danke liebe Melanie, hab mich riesig gefreut.

Da bin ich doch auch glatt dabei.

Wegen des Umzugs blieb bisher noch gar keine Zeit mich um diesen Auftrag zu kümmern, doch bevor es in Vergessenheit gerät, werde ich das so schnell wie möglich aufarbeiten. Ich fange also mal damit an, die Fragen zu beantworten und werde dann in den nächsten Tagen mal die von mir gelesenen Blogs durchstöbern ob die mehr oder weniger als 200 Leser haben, weiß ich nämlich gar nicht.

Tja, also um was geht es überhaupt?

– Verlinke die Person, die Dich nominiert hat.
– Beantworte ihre Fragen.
– Formuliere selbst 11 neue Fragen.
– Wähle 11 weitere Blogs aus (mit < 200 Follower), dies müssen keine Nähblogs sein!
– Schreibe ihnen, dass sie nominiert sind und bitte sie deine Fragen zu beantworten
Bevor ich die Fragen von Frau Locke beantworte möchte ich sie euch ein klein wenig Vorstellen, obwohl ich zugeben muss, sie auch erst seit kurzem als Leserin gewonnen zu haben und auch selbst erst seit kurzem ihren Blog lese. Tolle selbstgenähte Dinge zeigt Frau Locke, für ihre Kids, für sich selbst und das Beste an ihrem Blog… sie testet ebooks. Während ich mich noch immer zu den Nähanfängern zähle ist sie meiner Meinung nach ein Profi. Viel Herzblut steckt in ihren Arbeiten und ihrem Blog… liegt wohl an der Stadt aus der sie kommt 🙂 (naja zumindest vermute ich dass sie auch aus der Lautrer Kante kommt 🙂
Und jetzt zu den Fragen.
  1. Wer steckt hinter deinem Blog?
    Ach diese Frage mag ich ja schon in Vorstellungsrunden nicht gern beantworten. Ich finde es schwierig sich selbst brauchbar vorzustellen ohne dass es gleich wie beweihräuchern klingt. 🙂 Naja, ich will es trotzdem versuchen.
    Also ich bin ein geborenes Landei, lebe (bzw. lebte) dann die meiste Zeit meines Erwachsenendaseins in Kaiserslautern und packe gerade unsere 7-Sachen um wieder ein Landei zu werden. 🙂 Mit meinen knapp 38 Jahren habe ich zugegeben lange gewartet um Mama zu werden, aber ich genieße jeden Tag und jeden Augenblick und bin sicher es war genau der richtige Zeitpunkt für uns. Seit unsere Mini auf der Welt ist liegt mein Beruf – Fotodesignerin – brach und auch meine DIY-Leidenschaft ist etwas ausgebremst. Aber Mini wird älter und jeden Tag etwas selbständiger, sodass ich mich jetzt schon darauf freuen kann wieder mehr Zeit auch meinen Hobbys widmen zu können. Nähen, Basteln, Stricken…. und bald auch vom Balkongärnter zum „Großgärtner“ zu mutieren. Und Mini kann ich im nächsten Gartenjahr sicherlich auch schon etwas mit einbinden.
  2. Wie kam dein Blog / dein Label zu seinem Namen?
    Der Blog heißt wie meine Firma. Auch wenn der Blog mittlerweile nur noch privat genutzt wird. Der Name entstand dadurch, dass ich im Name was mit Licht wollte und einen Marienkäfer als „Maskottchen“ habe. Und so bekam das Käferchen den Namen Lumini und der Firmenname war da. 🙂
  3. Wie und wann hast du nähen gelernt?
    Von Hand nähen habe ich von meiner Mama gelernt mit dem Umweg übers Sticken. In der Realschule habe ich dann an der Nähmaschine nähen gelernt. Das war…..puh, irgendwann in den 1980ern. Und weil ich ja aus Kaiserslautern komme war es natürlich auch eine Pfaff.

    Ich habe ein Foto gefunden und zwar bei der Fadenfreundin. Die war aus Aluminium und stammte aus den 50ern oder Anfangs-60er

  4. Auf welches Werk bist du so richtig stolz?
    Auf den Babyschlafsack, denn das war echt knifflig.
  5. Welche (Näh-)Maschinen stehen in deinem Fuhrpark?
    Ich habe als Dauerleihgabe die Nähmaschine meiner Mutter, eine hobby 947, die auch schon gute 30 Jahre auf dem Buckel hat, aber für mich die optimale Maschine ist. Außerdem hab ich eine Uralte Kayser die aber derzeit im Keller ihr Dasein fristet und auch nach dem Umzug wohl eher Dekostück bleibt.
  6. Was ist die Top 3 deiner To-Do-Liste?
    Naja bei einem Umzug gibt es 1.000 Dinge und mehr zu erledigen. Eine Top 3 gibt es da eigentlich nicht, denn die sind alle gleich priorisiert. Aber einen Platz 1 gibt es. Immer Zeit für Mini einplanen.
  7. Und die Top 3 deiner To-Sew-Liste?
    Shorts fürs Männel, Hosen für Mini und Shirts für Mini. Ohne Rangfolge 🙂
  8. Bist du ein Stoffsammler, d.h. kaufst du weil´s gefällt oder kaufst du gezielt Stoffe für bestimmte Projekte?
    Wenn ich Stoff sehe, weiß ich meist genau was ich draus machen will… geht mir auch mit Wolle so, aber ich hab einfach  nicht die Zeit alle Projekte umzusetzen. Und so habe ich mittlerweile einen Berg an Stoffen und Wolle und Dinge die zum Upcylen hier liegen…

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    Anlässlich des Umzugs hab ich endlich mal Stoffe und Wolle in Kisten gepackt. Die Upcylclingstoffe sind hier noch gar nicht dabei.

  9. Bist du zusätzlich bei facebook, pinterest, etc. aktiv?
    Joa, facebook am meisten, was ich hier schreibe geht auch an twitter und google+ und mittlerweile eher selten nutze ich noch flickr
  10. Hast du noch andere Hobbys?
    Ich bin Hausfrau und Mutter… keine Zeit für andere Hobbies 🙂
  11. Du hast einen Tag Sonderurlaub gewonnen, was fängst du damit an?
    Den schenke ich meiner Familie. Dann gibts weder Handy noch Computer. Nur wir drei ganz viel spielen, kuscheln und einfach zusammen sein. Das kommt nämlich viiiel zu kurz.

So nun soll ich mir also noch 11 Fragen ausdenken und 11 Blogs nominieren. Hm. Ich werde wohl erst die Blogs raussuchen und dann die Fragen überlegen. Dann ergänze ich diesen Beitrag  einfach entsprechend. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen 🙂

(wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten 🙂  )

Babyschlafsack – ein neues Nähkursprojekt

Hoffentlich einfacher als das Ärmellätzchen wird das Projekt „Babyschlafsack Größe 68“, denn viel Zeit bleibt mir im Nähkurs ja nicht mehr. Eigentlich folgt am Wochenende der letzte Kurstag, doch wenn alles gut geht, darf ich den Anschlusskurs noch zweimal besuchen um den Schlafsack fertig zu machen.

Und so, beziehungsweise so ähnlich wird er aussehen. Ich habe natürlich einen anderen Stoff und bereits im Vorfeld habe ich entschieden, dass ich Tasche und Applikation am Schlafsack weglasse. Das Bärengesicht braucht es hier nicht, da ich ja den Waldtierstoff verwende. Für die Tasche sehe ich keine wirkliche Verwendung.

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Als Wattierung habe ich ein Öko-Baumwoll-Vlies in etwa 1 cm Stärke von Westfalen gekauft. Für Futter und Schrägband werde ich Nesselstoff verwenden, welchen ich seit Jahren hier liegen habe.

Die beiden Stoffe sind bereits gewaschen und gebügelt, damit der Schlafsack auch möglichst lange passt. Alle Teile habe ich bereits am 4. Tag des Nähkurses zugeschnitten und den Reißverschluss habe ich auch schon.

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Fehlen nur noch die Druckknöpfe. Außerdem stellt sich die Frage ob ich das Vlies mit den Stoffen versteppe oder nicht. Also wie bei einer Decke, damit das Vlies zwischen den Stoffen nicht knubbelt. Die Kursleiterin meinte, es würde ausreichen wenn ich das Vlies im Karomuster steppe und dann an den Seiten ganz normal mit einnähe. Doch ich befürchte, dass das beim ersten Waschen, dann innen doch verrutscht und die Watterierung in einer Ecke hängt.

Hat da von euch jemand Erfahrung und kann mir diesbezüglich einen Tipp geben?

Es ist vollbracht – Das Ärmellätzchen ist fertig

Am 4. Kurstag war ich sehr fleißig. Zunächst habe ich die Applikation mit Zickzackstich festgenäht und anschließend habe ich Watterierung, Schrägband und Futter für den Babyschlafsack zugeschnitten.

Das Katzengesicht habe ich heute früh zu hause noch aufgestickt, darum folgt der Artikel heute erst.

Nun ist es endlich fertig. Das Ärmellätzchen Größe 86.

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Bis dieses Lätzchen passt wird unser/e Mini bereits gut 18 Monate alt sein und die Welt schon sehr aufmerksam erkunden, hoffentlich gefällt es ihr/ihm dann auch.

Und wie gefällt es euch?

Ihr wollt noch mal wissen wie das mit dem Kurs angefangen hat. Dann klickt doch mal HIER!

Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses und auch zum Dritten.

Weiter geht es mit dem Schlafsack.

(Fast) ein Erfolgserlebnis

Der dritte Kurstag ist vorbei und…. ich bin immer noch nicht fertig mit dem Ärmellätzchen. Aber fast. Die Tücke liegt im Detail. Vermutlich ist nach dem Schlafsack das Ärmellätzchen das schwierigste Teil innerhalb dieses Sets.

Das Lätzchen wurde also heute soweit fertig. Nur das Katzenmotiv muss noch appliziert werden. Davon habe ich ehrlich gesagt ü-ber-haupt–kei-ne Ahnung und brauche dafür vermutlich doch den nächsten Kurstag noch.

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Perfekt ist das mit dem Schrägband nicht geworden, aber was soll ich klagen. Es war schließlich das erste Mal, dass ich mit Schrägband gearbeitet habe und dafür ist es fast gut gelungen. Da macht es sicherlich auch die Übung.

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Tja und obwohl ich noch heute früh getönt habe, dass ich NIIIIIIIE wieder mit Schrägband arbeiten werde, erwartet es mich beim Schlafsack gleich wieder. 😉 Hier sogar in „verschärfter“ Version, denn ich muss es selbst aus dem Oberstoff zuschneiden. Hach ja. 🙂 Doch hier habe ich bereits jetzt schon eine Änderung am Schnitt beschlossen. Das selbst gemachte Schrägband soll laut Anleitung 4cm breit sein bevor es gebügelt wird. Ich denke ich gebe 1-2 cm zu. Denn da ich für den Schlafsack nicht die Stoffe bekommen habe die ich mir vorgestellt habe, muss ich jetzt drei Stoffe miteinander verarbeiten. 2 Lagen Frottee gingen schon kaum in das Schrägband. Da erwarte ich nicht, dass ich je 1 Lage Baumwollstoff, Wattierung und Futterstoff zusammen ins Schrägband bekomme.

Die Papierteile für den Schlafsack habe ich bereits zugeschnitten, jetzt kann es also mit dem nächsten Teil los gehen 🙂 Mal sehn was mich hier an Schwierigkeiten erwartet.

Einen Erfolg hatte ich heute aber doch noch. Die Nähte werden immer weniger krumm. Mlle. D. hat mir gezeigt wie ich die Stichplatte an der Maschine wegnehme und seit der Staub der Jahrzehnte aus dem Transportbereich weg gepinselt und ausgepustet ist transportiert die Maschine auch endlich wieder gerade.

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Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses.

Mein erstes Schrägband

Eigentlich wollte ich ja einen weiteren Schnitt vorbereiten. Den Schlafsack oder das Badewickeltuch, damit es mir nicht langweilig wird, wenn ich dann bereits am zweiten Kurstag mit dem ersten Stück fertig wäre.

Nun es kam anders. Zum Vorbereiten kam ich die ganze Woche nicht weil ich mit den Fotos der Special Olympics befasst war. Und fertig bin ich mit dem Ärmellätzchen auch nicht.

Wieso nicht?

Es waren doch nur noch die Tasche aufzusetzen, die Ränder mit Schrägband einzufassen und die Katze aufzusticken.

Ja. Nur!

Hier noch mal das Foto, welches ich vom Musterbogen gemacht habe (Abbildung B). So simpel wie es hier aussieht ist es nämlich nicht. Mlle. D., ist fast an der Anleitung des Schnitts verzweifelt. Ich sowieso 🙂 Die Tasche hatte ich bereits laut Anleitung aufgenäht und die Nahtzugaben zurückgeschnitten.

Danach sah das Ganze dann SO aus.

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Sicherlich versteht ihr zum jetzigen Zeitpunkt meine Entrüstung noch gar nicht.
Laut Anleitung wird die Tasche auf der Rückseite des Lätzchens angenäht und dann umgestülpt
. Wie ihr auf dem 3. Foto erkennen könnt, entsteht aber durch das Umdrehen ein Knick  im Hauptstoff oberhalb der Tasche, was das Einfassen mit Schrägband nahezu unmöglich macht. Auf dem 1. Foto ist zu sehen, dass die Seiten bis unten hin mit Schrägband eingefasst werden. Im übrigen wäre das auch ohne den Knick nicht realisierbar, weil die aufeinander genähten Stoffe viel zu dick sind und gar nicht ins Schrägband passen. Allein diese Tasche und dem rätseln wie ich denn nun weiter verfahren soll, kostete mich gut und gern 1 1/2 Stunden. (Mlle. D. hat ja auch noch andere Kursteilnehmer nach denen sie ab und an mal schauen muss.)

Ja und nachdem ich beschlossen habe, das Schrägband dann eben an der Tasche enden zu lassen, habe ich angefangen die oberen Ränder einzufassen. Auch hier galt es erst mal die Reihenfolge herauszufinden, doch dann ging ich mutig ans Werk. Nach jedoch wenigen Minuten war mir klar, dass das Schrägband und ich keine Freunde werden. 🙂 Das ist ein gefuddel, dafür find ich keine Worte.

Als „Hausaufgabe“ wollte ich nun die restlichen Seiten feststecken und anreihen. Doch so langsam aber sicher kommen mir Zweifel an diesem Vorgehen. Ich denke zwischendurch müssen die einzelnen Seiten bereits vernäht werden. Mal sehn.

Auf jeden Fall finde ich Schrägband anstrengend. Anstecken, reihen, annähen, Fäden ziehen… Mal gespannt wie ich mit den Rundungen zurecht komme.

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Dieser zweite Kurstag war nun leider nicht so „belebend“ wie der erste, aber einmal mehr bin ich froh, dass Mlle. D. da ist um zu Helfen.  Alleine, so viel ist jetzt klar, kriege ich das nicht hin und die restlichen Stücke die ich nähen will, schon gar nicht.

Einen Erfolg habe ich allerdings doch zu verbuchen. Die Tasche ist echt ganz gerade angenäht. Die erste nicht schiefe Naht ist also geschafft. 🙂

Nächstes Wochenende findet der Kurs leider nicht statt, aber somit bleibt mir doch tatsächlich Zeit noch weiteres vorzubereiten. Irgendwann werde ich dieses Ärmellätzchen ja hoffentlich fertig haben. 🙂

Ihr wollt noch mal wissen wie das mit dem Kurs angefangen hat. Dann klickt doch mal HIER! Und so lief es am 3. Tag!

Ein Ärmellätzchen für den Anfang

Letzte Woche habe ich euch bereits erzählt, dass ich einen Nähkurs mitmachen werde, damit das mit den schiefen Nähten endlich ein Ende hat. Auf 5 Tage mit je 3 Stunden ist der Kurs angesetzt und ich hoffe, dass ich meine geplanten Projekte auch alle dort durchführen kann. Jedes hat so seine Eigenheit, wie beispielsweise das Arbeiten mit Schrägband oder das Einnähen eines Reißverschlusses oder das Applizieren eines Bildchens mit der Nähmaschine. All diese Dinge sind mir bislang völlig fremd.

Am Mittwoch nach meinem Arzttermin hatte ich das Burda Schnittmuster 9635 Baby Accessoires Gr. 62 – 86
gekauft. Dieser hat gleich sechs Schnittmuster (Babyschlafsack, 3 verschiedene Varianten an Lätzchen, Badewickeltuch mit Kapuze und ein Schmusehase) und wenn ich meine ausgewählten schaffe, habe ich alle meine Problemfälle einmal gemacht.

Für den Anfang starte ich mit dem Ärmellätzchen, da bei diesem mit dem Schrägband gearbeitet wird und eine Applikation aufgebracht wird.

Da wir noch nicht wissen, ob unser Nachwuchs ein Mädchen oder ein Junge wird (und ich ohnehin nichts von einer Farbfestlegung nach Geschlecht halte), habe ich mich für einen neutralen, gelben Frotteestoff als Hauptmaterial und einen Orange-Gelben Baumwollstoff für die Tasche und die Applikation entschieden. Das Schrägband wird in passendem Orange sein.

Mlle. D., die Kursleiterin, erklärte, was die vielen Symbole auf dem Plan zu bedeuten haben, worauf beim Ausschneiden der Schnittmusterteile zu achten ist und wie diese (bei einigen Kursteilnehmern unzählige) Einzelteile dann richtig auf den Stoff aufgelegt werden. Soweit so einfach. Die erste Schwachstelle zeigte sich dann auch schnell in meinem mitgebrachten Arbeitsmaterial. Die Stoffkreide war für den Baumwollstoff zu hell und für den Frotteestoff ohnehin ungeeignet. Also verwendete ich einen Anzeichenstift in Blau für den Baumwollstoff, wobei der zwischendurch so stumpf wurde, dass die gezeichnete Linie etwa 2mm dick war. Zu allem Überfluss habe ich dann auch gleich zu Beginn das Teil für die Tasche zu weit oben am Stoff festgesteckt, sodass nicht mehr genug Platz für die Nahtzugabe übrig war. Also alles wieder auspinseln und neu anzeichnen. Nachdem Tasche und Katze (Applikation) angezeichnet und ausgeschnitten waren, stand ich etwas ratlos vor dem Frotteestoff. Kreide? Nö! Anzeichenstift? Auch nicht! Auch ein von Denise geliehener „Zauberstift“ wollte einfach kein vernünftiges Ergebnis liefern. Darum habe ich auf meine „Allzweckwaffe“ zurück gegriffen und mit Bleistift angezeichnet. Der funktioniert auf fast allen Stoffen.

Nachdem ich alle Teile zugeschnitten hatte, waren die 3 Stunden auch schon vorbei. Vielleicht finde ich unter der Woche ja noch etwas Zeit, noch einen weiteren Schnitt zu übertragen, dann habe ich nächste Woche eventuell schon zwei fertige Stücke.

Dieser erste Kurstag hat mir schon sehr viele wertvolle Tipps geliefert und bereits jetzt bin ich froh darüber, dass ich mich für den Kurs entschieden habe.

Nächste Woche geht es ans Nähen, also mein persönlicher Schwachpunkt. Mal gespannt ob Mlle. D. da auch ein paar gute Tipps für mich hat.

Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses. Oder wollt ihr doch gleich wissen wie es am 3. Tag lief?

Schluss mit krummen Nähten

Meine letzten Nähversuche an der Maschine haben mich teilweise ganz schön demotiviert. Da kam ein Zettel im Schaufenster des PFAFF Nähzentrums gerade richtig. Denn dieser offerierte einen Nähkurs. Zunächst habe ich überlegt ob das überhaupt etwas für mich ist. Schließlich habe ich ja zumindest Basiswissen mit dem ich bislang schon so weit zurecht kam. Aber ich möchte schon gern das eine oder andere Nähen, was vorzeigbar ist und mich nicht immer über windschiefe Nähte ärgern. Also erzählte ich meiner Mutter davon und mit ihrer Frage traf sie den Nagel auf den Kopf. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Schließlich habe ich mich bald um unsere/n Mini zu kümmern und wer weiß wann ich dann wieder die Möglichkeit hätte einen solchen Kurs mitzumachen. 

Auf dem Weg vom Arzt zur Buchhandlung bin ich dann noch kurz im Nähzentrum vorbei, habe einige Fragen gestellt und mich dann entschieden den Kurs mitzumachen. 5 x 3 Stunden dauert der Kurs und kostet 79,-€. Das Tolle ist, ich kann mir im Vorfeld überlegen was ich nähen möchte. Was für mich oder für Mini. Vielleicht reicht auch die Zeit für zwei schöne Stücke. Ein dicker Pluspunkt ist außerdem, die Möglichkeit meine Nähmaschine, bzw. die Dauerleihgabe meiner Mutter, mitzubringen. Und wenn der Babybauch es vielleicht doch nicht zulässt – so eine Nähmaschine hat ja auch ihr Gewicht, kann ich mir dort eine Ausleihen. 

Aus alt mach neu – ein Kissenbezug

Als ich vor einigen Jahren bei den Eltern auszog mangelte es so ziemlich an allem. Geld, Möbeln, Wäsche, Geschirr… Meine Mutter erlaubte mir damals ein paar Bettbezüge mitzunehmen. Darunter auch ein Gelber mit Blumenkränzen. Ich weiß gar nicht wie alt diese Bettwäsche ist. In Kindertagen fand ich die toll und wollte sie einfach auch dann nicht wegwerfen, als ich mit meinem Mann zusammengezogen bin. Schließlich wäre sie als Gästebettwäsche noch gut gewesen. Also kam sie in den Schrank in der sie Jahr um Jahr ihr Dasein fristete und keine Übernachtungsgäste kamen in dieser Zeit, die einen Einsatz ermöglicht hätten.

Nun hat sie zwei Umständen ein neues Leben zu verdanken. Der Erste ist, dass ich ein Kissen habe für welches es keine Bezüge zu kaufen gibt, weil es einfach keine Standardmaße hat. Bislang war das Kissen mehr zu Dekozwecken da, doch seit das Babybäuchlein wächst und ich deswegen einfach nicht mehr so gut liege brauche ich es als zusätzliches Kuschelkissen. Weil so ein Kissen aber ewig braucht bis es trocken ist, musste nun endlich ein Bezug dafür her.

Der andere Umstand ist der, dass wir langsam anfangen die Schränke nach unnötigen Dingen zu durchforsten um Platz für die Sachen unseres Nachwuchses zu schaffen. Dabei sind uns schon diverse Kleidungsstücke in die Hände gefallen, die wir einfach noch nicht hergeben wollen, weil sie soweit in Ordnung sind, sie aber einfach auch nicht mehr tragen wollen oder können. Diese Sachen sind nun in meinen DIY-Schrank gewandert und werden so nach und nach zu anderen schönen und nützlichen Stücken umfunktioniert.

So auch dieser Bezug, dank dem ich nun endlich wieder gut schlafen kann.

Ich habe eine Weile überlegt. Reißverschluss, Knöpfe mit Knopflöchern oder Druckknöpfe? Bei diesem Bezug habe ich mich für die Druckknöpfe entschieden, da das Kissen am Abend schon zum Einsatz kommen sollte und ich noch nie einen Reißverschluss eingenäht oder Knopflöcher gemacht habe. 🙂

Für die beiden kleineren 40×40 Kuschelkissen die wir noch haben werde ich auch noch Bezüge aus dem Stoff nähen, und mit da dann wohl mal an Reißverschlüssen versuchen.

Erfreulich ist, dass es bei diesem, zugegeben einfachen Projekt, gar keine Probleme gab, das motiviert doch mal wieder nach den vielen Tiefschlägen.