37. Woche

Endlich werden die Termine weniger, so komme ich nun auch tatsächlich mal dazu die „UFOs“ fertig zu stellen.

Wie weit bin ich: 36+1 noch 27 Tage
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Bauchumfang:   110cm.

Gewichtszunahme seit Schwangerschaftsbeginn: + 7,3 kg – und wieder 400g runter.

Der beste Moment:

  • Ein kleines Fotoshooting. Eine Freundin war so nett ein paar Erinnerungsfotos vom Männel und mir zu machen. Die Fotos sind aber noch nicht fertig.

Ich vermisse:

  • auf dem Sofa sitzen zu können.
  • auf dem Rücken oder dem Bauch liegen zu können.

Heißhunger auf:  nichts.

 Wehwehchen:

  • Mini ist weiter sehr aktiv, was gerade in den Abendstunden so schrecklich anstrengend ist. Da hilft nur noch früh ins Bett legen, auch wenn derzeit die bequemen Positionen sehr rar sind.

Ich freue mich:

  • weil unsere Mini laut der Ärztin im Krankenhaus weiterhin genau im Mittel liegt, was Größe und Gewicht angeht.
  • weil die Termine weniger werden.

Projekte:

  • Tatsächlich sind zwei Projekte fertig geworden. Zum einen hat der Schlafsack jetzt endlich sein Schrägband und zum anderen ist die Spieluhr nun endlich einsatzbereit. Es gab trotzdem wieder Probleme beim Schrägband, denn an den kleinen Rundungen oben ist das ganz schön knifflig. Dennoch, ich bin zufrieden mit dem Gesamtergebnis. Lediglich die Druckknöpfe fehlen noch, aber die sind ja schnell angebracht. Bei der Spieluhr habe ich mich für Westfalenstoff entschieden. Eine Seite orange mit gelben Punkten – der war noch vom Ärmellätzchen übrig und die andere Seite gelb mit orangefarbenen Punkten. Die Ohren genau andersrum. Einen Klipp für die Schnur der Spieluhr hatten wir leider nicht mehr, deshalb hatte ich diese Holzkugel gekauft. Auf dem Bild mit der gelben Seite sieht man auch den Reißverschluss. Das ist ein Bettwäschereißverschluss und hat kein Zipper. (Ich hoffe, es dauert dadurch ein klein wenig länger bis Mini raus hat wie man diesen Reißverschluss öffnet.) Wenn der Elefant nun also mal ein Bad nötig hat, kann ich die Spieluhr einfach rausnehmen.
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  • Die zweite Socke habe ich verworfen und werde ein paar neue Stricken. Das Bündchen der ersten Socke ist so eng geworden, dass ich sie bei Püppi nicht über die Ferse bekomme. Dann werde ich das bei Mini gar nicht erst versuchen. Die kleine Puppe freut sich derweil über endlich eine zweite Socke, die zwar nicht zu der passt die sie schon trägt, aber da es jetzt Herbst ist und nicht mehr so warm wird sie das nicht so sehr stören… Hauptsache die Füßchen müssen nicht frieren 🙂
  • Und nun, da es weniger Termine werden, plane ich doch wieder das eine oder andere Projekt. Da es aber nun auch nicht mehr so lange hin ist, bis Mini da sein wird, beschränke ich die Projekte auf das Wesentlichste. So habe ich für diese Woche eingeplant eine Wickelunterlage zu nähen.

Gekauft/Bestellt

Und sonst so?:

  • Letzte Woche hab ich mal schon das Auto Winterfest machen lassen… wer weiß wann und ob ich sonst noch dazu gekommen wäre. Auf ein paar Tage mehr oder weniger mit Winterreifen kommt es ja nicht an und so bin ich jetzt schon auf der sicheren Seite und kann dieses Thema von der to-do-Liste streichen.
  • Heute waren wir im Krankenhaus um bei den Hebammen die Krankenblattanlage zu machen und bei einer Ärztin noch die Geburtsplanung zu besprechen. Wir haben uns den Aufklärungsfilm für die PDA angesehen und es wurde noch mal Ultraschall gemacht. Außerdem habe ich den Termin bekommen, wann ich im Krankenhaus sein soll, sofern Mini sich nicht schon früher von selbst ankündigt. Wegen der Schwangerschaftsdiabetes empfahl die Ärztin am errechneten Entbindungstermin einzuleiten.

Hier könnt ihr noch von anderen lesen, die auch gerade die schöne Kugelzeit durchleben.

Chez Ahuefa, und Mary

Fast alle dürfen ihren kleinen Schatz mittlerweile in den Armen halten und berichten auch hiervon.
Mama Mia, June, A Red Apple, Frau Flamingo,  Blogprinzessin, Stefanie, Margarete, Schneeweißchen ,  Punkelmunkel,  Frau Kugelfisch und Kleines Ich

Herzlichen Glückwunsch an Sonnenblume, deren Schatz am 20. September, ein paar Tage zu früh, das Licht der Welt erblickte.

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Babyschlafsack – ein neues Nähkursprojekt

Hoffentlich einfacher als das Ärmellätzchen wird das Projekt „Babyschlafsack Größe 68“, denn viel Zeit bleibt mir im Nähkurs ja nicht mehr. Eigentlich folgt am Wochenende der letzte Kurstag, doch wenn alles gut geht, darf ich den Anschlusskurs noch zweimal besuchen um den Schlafsack fertig zu machen.

Und so, beziehungsweise so ähnlich wird er aussehen. Ich habe natürlich einen anderen Stoff und bereits im Vorfeld habe ich entschieden, dass ich Tasche und Applikation am Schlafsack weglasse. Das Bärengesicht braucht es hier nicht, da ich ja den Waldtierstoff verwende. Für die Tasche sehe ich keine wirkliche Verwendung.

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Als Wattierung habe ich ein Öko-Baumwoll-Vlies in etwa 1 cm Stärke von Westfalen gekauft. Für Futter und Schrägband werde ich Nesselstoff verwenden, welchen ich seit Jahren hier liegen habe.

Die beiden Stoffe sind bereits gewaschen und gebügelt, damit der Schlafsack auch möglichst lange passt. Alle Teile habe ich bereits am 4. Tag des Nähkurses zugeschnitten und den Reißverschluss habe ich auch schon.

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Fehlen nur noch die Druckknöpfe. Außerdem stellt sich die Frage ob ich das Vlies mit den Stoffen versteppe oder nicht. Also wie bei einer Decke, damit das Vlies zwischen den Stoffen nicht knubbelt. Die Kursleiterin meinte, es würde ausreichen wenn ich das Vlies im Karomuster steppe und dann an den Seiten ganz normal mit einnähe. Doch ich befürchte, dass das beim ersten Waschen, dann innen doch verrutscht und die Watterierung in einer Ecke hängt.

Hat da von euch jemand Erfahrung und kann mir diesbezüglich einen Tipp geben?

Es ist vollbracht – Das Ärmellätzchen ist fertig

Am 4. Kurstag war ich sehr fleißig. Zunächst habe ich die Applikation mit Zickzackstich festgenäht und anschließend habe ich Watterierung, Schrägband und Futter für den Babyschlafsack zugeschnitten.

Das Katzengesicht habe ich heute früh zu hause noch aufgestickt, darum folgt der Artikel heute erst.

Nun ist es endlich fertig. Das Ärmellätzchen Größe 86.

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Bis dieses Lätzchen passt wird unser/e Mini bereits gut 18 Monate alt sein und die Welt schon sehr aufmerksam erkunden, hoffentlich gefällt es ihr/ihm dann auch.

Und wie gefällt es euch?

Ihr wollt noch mal wissen wie das mit dem Kurs angefangen hat. Dann klickt doch mal HIER!

Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses und auch zum Dritten.

Weiter geht es mit dem Schlafsack.

(Fast) ein Erfolgserlebnis

Der dritte Kurstag ist vorbei und…. ich bin immer noch nicht fertig mit dem Ärmellätzchen. Aber fast. Die Tücke liegt im Detail. Vermutlich ist nach dem Schlafsack das Ärmellätzchen das schwierigste Teil innerhalb dieses Sets.

Das Lätzchen wurde also heute soweit fertig. Nur das Katzenmotiv muss noch appliziert werden. Davon habe ich ehrlich gesagt ü-ber-haupt–kei-ne Ahnung und brauche dafür vermutlich doch den nächsten Kurstag noch.

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Perfekt ist das mit dem Schrägband nicht geworden, aber was soll ich klagen. Es war schließlich das erste Mal, dass ich mit Schrägband gearbeitet habe und dafür ist es fast gut gelungen. Da macht es sicherlich auch die Übung.

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Tja und obwohl ich noch heute früh getönt habe, dass ich NIIIIIIIE wieder mit Schrägband arbeiten werde, erwartet es mich beim Schlafsack gleich wieder. 😉 Hier sogar in „verschärfter“ Version, denn ich muss es selbst aus dem Oberstoff zuschneiden. Hach ja. 🙂 Doch hier habe ich bereits jetzt schon eine Änderung am Schnitt beschlossen. Das selbst gemachte Schrägband soll laut Anleitung 4cm breit sein bevor es gebügelt wird. Ich denke ich gebe 1-2 cm zu. Denn da ich für den Schlafsack nicht die Stoffe bekommen habe die ich mir vorgestellt habe, muss ich jetzt drei Stoffe miteinander verarbeiten. 2 Lagen Frottee gingen schon kaum in das Schrägband. Da erwarte ich nicht, dass ich je 1 Lage Baumwollstoff, Wattierung und Futterstoff zusammen ins Schrägband bekomme.

Die Papierteile für den Schlafsack habe ich bereits zugeschnitten, jetzt kann es also mit dem nächsten Teil los gehen 🙂 Mal sehn was mich hier an Schwierigkeiten erwartet.

Einen Erfolg hatte ich heute aber doch noch. Die Nähte werden immer weniger krumm. Mlle. D. hat mir gezeigt wie ich die Stichplatte an der Maschine wegnehme und seit der Staub der Jahrzehnte aus dem Transportbereich weg gepinselt und ausgepustet ist transportiert die Maschine auch endlich wieder gerade.

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Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses.

Mein erstes Schrägband

Eigentlich wollte ich ja einen weiteren Schnitt vorbereiten. Den Schlafsack oder das Badewickeltuch, damit es mir nicht langweilig wird, wenn ich dann bereits am zweiten Kurstag mit dem ersten Stück fertig wäre.

Nun es kam anders. Zum Vorbereiten kam ich die ganze Woche nicht weil ich mit den Fotos der Special Olympics befasst war. Und fertig bin ich mit dem Ärmellätzchen auch nicht.

Wieso nicht?

Es waren doch nur noch die Tasche aufzusetzen, die Ränder mit Schrägband einzufassen und die Katze aufzusticken.

Ja. Nur!

Hier noch mal das Foto, welches ich vom Musterbogen gemacht habe (Abbildung B). So simpel wie es hier aussieht ist es nämlich nicht. Mlle. D., ist fast an der Anleitung des Schnitts verzweifelt. Ich sowieso 🙂 Die Tasche hatte ich bereits laut Anleitung aufgenäht und die Nahtzugaben zurückgeschnitten.

Danach sah das Ganze dann SO aus.

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Sicherlich versteht ihr zum jetzigen Zeitpunkt meine Entrüstung noch gar nicht.
Laut Anleitung wird die Tasche auf der Rückseite des Lätzchens angenäht und dann umgestülpt
. Wie ihr auf dem 3. Foto erkennen könnt, entsteht aber durch das Umdrehen ein Knick  im Hauptstoff oberhalb der Tasche, was das Einfassen mit Schrägband nahezu unmöglich macht. Auf dem 1. Foto ist zu sehen, dass die Seiten bis unten hin mit Schrägband eingefasst werden. Im übrigen wäre das auch ohne den Knick nicht realisierbar, weil die aufeinander genähten Stoffe viel zu dick sind und gar nicht ins Schrägband passen. Allein diese Tasche und dem rätseln wie ich denn nun weiter verfahren soll, kostete mich gut und gern 1 1/2 Stunden. (Mlle. D. hat ja auch noch andere Kursteilnehmer nach denen sie ab und an mal schauen muss.)

Ja und nachdem ich beschlossen habe, das Schrägband dann eben an der Tasche enden zu lassen, habe ich angefangen die oberen Ränder einzufassen. Auch hier galt es erst mal die Reihenfolge herauszufinden, doch dann ging ich mutig ans Werk. Nach jedoch wenigen Minuten war mir klar, dass das Schrägband und ich keine Freunde werden. 🙂 Das ist ein gefuddel, dafür find ich keine Worte.

Als „Hausaufgabe“ wollte ich nun die restlichen Seiten feststecken und anreihen. Doch so langsam aber sicher kommen mir Zweifel an diesem Vorgehen. Ich denke zwischendurch müssen die einzelnen Seiten bereits vernäht werden. Mal sehn.

Auf jeden Fall finde ich Schrägband anstrengend. Anstecken, reihen, annähen, Fäden ziehen… Mal gespannt wie ich mit den Rundungen zurecht komme.

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Dieser zweite Kurstag war nun leider nicht so „belebend“ wie der erste, aber einmal mehr bin ich froh, dass Mlle. D. da ist um zu Helfen.  Alleine, so viel ist jetzt klar, kriege ich das nicht hin und die restlichen Stücke die ich nähen will, schon gar nicht.

Einen Erfolg habe ich allerdings doch zu verbuchen. Die Tasche ist echt ganz gerade angenäht. Die erste nicht schiefe Naht ist also geschafft. 🙂

Nächstes Wochenende findet der Kurs leider nicht statt, aber somit bleibt mir doch tatsächlich Zeit noch weiteres vorzubereiten. Irgendwann werde ich dieses Ärmellätzchen ja hoffentlich fertig haben. 🙂

Ihr wollt noch mal wissen wie das mit dem Kurs angefangen hat. Dann klickt doch mal HIER! Und so lief es am 3. Tag!