Babyschlafsack – ein neues Nähkursprojekt

Hoffentlich einfacher als das Ärmellätzchen wird das Projekt „Babyschlafsack Größe 68“, denn viel Zeit bleibt mir im Nähkurs ja nicht mehr. Eigentlich folgt am Wochenende der letzte Kurstag, doch wenn alles gut geht, darf ich den Anschlusskurs noch zweimal besuchen um den Schlafsack fertig zu machen.

Und so, beziehungsweise so ähnlich wird er aussehen. Ich habe natürlich einen anderen Stoff und bereits im Vorfeld habe ich entschieden, dass ich Tasche und Applikation am Schlafsack weglasse. Das Bärengesicht braucht es hier nicht, da ich ja den Waldtierstoff verwende. Für die Tasche sehe ich keine wirkliche Verwendung.

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Als Wattierung habe ich ein Öko-Baumwoll-Vlies in etwa 1 cm Stärke von Westfalen gekauft. Für Futter und Schrägband werde ich Nesselstoff verwenden, welchen ich seit Jahren hier liegen habe.

Die beiden Stoffe sind bereits gewaschen und gebügelt, damit der Schlafsack auch möglichst lange passt. Alle Teile habe ich bereits am 4. Tag des Nähkurses zugeschnitten und den Reißverschluss habe ich auch schon.

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Fehlen nur noch die Druckknöpfe. Außerdem stellt sich die Frage ob ich das Vlies mit den Stoffen versteppe oder nicht. Also wie bei einer Decke, damit das Vlies zwischen den Stoffen nicht knubbelt. Die Kursleiterin meinte, es würde ausreichen wenn ich das Vlies im Karomuster steppe und dann an den Seiten ganz normal mit einnähe. Doch ich befürchte, dass das beim ersten Waschen, dann innen doch verrutscht und die Watterierung in einer Ecke hängt.

Hat da von euch jemand Erfahrung und kann mir diesbezüglich einen Tipp geben?

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Es ist vollbracht – Das Ärmellätzchen ist fertig

Am 4. Kurstag war ich sehr fleißig. Zunächst habe ich die Applikation mit Zickzackstich festgenäht und anschließend habe ich Watterierung, Schrägband und Futter für den Babyschlafsack zugeschnitten.

Das Katzengesicht habe ich heute früh zu hause noch aufgestickt, darum folgt der Artikel heute erst.

Nun ist es endlich fertig. Das Ärmellätzchen Größe 86.

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Bis dieses Lätzchen passt wird unser/e Mini bereits gut 18 Monate alt sein und die Welt schon sehr aufmerksam erkunden, hoffentlich gefällt es ihr/ihm dann auch.

Und wie gefällt es euch?

Ihr wollt noch mal wissen wie das mit dem Kurs angefangen hat. Dann klickt doch mal HIER!

Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses und auch zum Dritten.

Weiter geht es mit dem Schlafsack.

(Fast) ein Erfolgserlebnis

Der dritte Kurstag ist vorbei und…. ich bin immer noch nicht fertig mit dem Ärmellätzchen. Aber fast. Die Tücke liegt im Detail. Vermutlich ist nach dem Schlafsack das Ärmellätzchen das schwierigste Teil innerhalb dieses Sets.

Das Lätzchen wurde also heute soweit fertig. Nur das Katzenmotiv muss noch appliziert werden. Davon habe ich ehrlich gesagt ü-ber-haupt–kei-ne Ahnung und brauche dafür vermutlich doch den nächsten Kurstag noch.

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Perfekt ist das mit dem Schrägband nicht geworden, aber was soll ich klagen. Es war schließlich das erste Mal, dass ich mit Schrägband gearbeitet habe und dafür ist es fast gut gelungen. Da macht es sicherlich auch die Übung.

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Tja und obwohl ich noch heute früh getönt habe, dass ich NIIIIIIIE wieder mit Schrägband arbeiten werde, erwartet es mich beim Schlafsack gleich wieder. 😉 Hier sogar in „verschärfter“ Version, denn ich muss es selbst aus dem Oberstoff zuschneiden. Hach ja. 🙂 Doch hier habe ich bereits jetzt schon eine Änderung am Schnitt beschlossen. Das selbst gemachte Schrägband soll laut Anleitung 4cm breit sein bevor es gebügelt wird. Ich denke ich gebe 1-2 cm zu. Denn da ich für den Schlafsack nicht die Stoffe bekommen habe die ich mir vorgestellt habe, muss ich jetzt drei Stoffe miteinander verarbeiten. 2 Lagen Frottee gingen schon kaum in das Schrägband. Da erwarte ich nicht, dass ich je 1 Lage Baumwollstoff, Wattierung und Futterstoff zusammen ins Schrägband bekomme.

Die Papierteile für den Schlafsack habe ich bereits zugeschnitten, jetzt kann es also mit dem nächsten Teil los gehen 🙂 Mal sehn was mich hier an Schwierigkeiten erwartet.

Einen Erfolg hatte ich heute aber doch noch. Die Nähte werden immer weniger krumm. Mlle. D. hat mir gezeigt wie ich die Stichplatte an der Maschine wegnehme und seit der Staub der Jahrzehnte aus dem Transportbereich weg gepinselt und ausgepustet ist transportiert die Maschine auch endlich wieder gerade.

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Schluss mit krummen Nähten

Meine letzten Nähversuche an der Maschine haben mich teilweise ganz schön demotiviert. Da kam ein Zettel im Schaufenster des PFAFF Nähzentrums gerade richtig. Denn dieser offerierte einen Nähkurs. Zunächst habe ich überlegt ob das überhaupt etwas für mich ist. Schließlich habe ich ja zumindest Basiswissen mit dem ich bislang schon so weit zurecht kam. Aber ich möchte schon gern das eine oder andere Nähen, was vorzeigbar ist und mich nicht immer über windschiefe Nähte ärgern. Also erzählte ich meiner Mutter davon und mit ihrer Frage traf sie den Nagel auf den Kopf. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Schließlich habe ich mich bald um unsere/n Mini zu kümmern und wer weiß wann ich dann wieder die Möglichkeit hätte einen solchen Kurs mitzumachen. 

Auf dem Weg vom Arzt zur Buchhandlung bin ich dann noch kurz im Nähzentrum vorbei, habe einige Fragen gestellt und mich dann entschieden den Kurs mitzumachen. 5 x 3 Stunden dauert der Kurs und kostet 79,-€. Das Tolle ist, ich kann mir im Vorfeld überlegen was ich nähen möchte. Was für mich oder für Mini. Vielleicht reicht auch die Zeit für zwei schöne Stücke. Ein dicker Pluspunkt ist außerdem, die Möglichkeit meine Nähmaschine, bzw. die Dauerleihgabe meiner Mutter, mitzubringen. Und wenn der Babybauch es vielleicht doch nicht zulässt – so eine Nähmaschine hat ja auch ihr Gewicht, kann ich mir dort eine Ausleihen. 

Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tage 20 – 23

Hat es bei euch auch so schrecklich geregnet? Da traut man sich ja nicht zur Tür hinaus. Am Freitag allerdings war es noch auszuhalten. Zwar kalt, aber trocken. Und so war ich zu Fuß unterwegs um unser Mittagessen einzukaufen. Dabei habe ich endlich mal diese alte Fassade fotografiert auf der noch die Werbung der Firma Pfaff zu sehen ist. Etwas weiter Richtung Uni ist das zweite Bild entstanden. Es zeigt unser Fraunhofer Institut, welches wir seit ein paar Jahren in der Nachbarschaft haben.

Abends haben wir uns dann ein Essen außerhalb gegönnt. Das Lokal haben wir zum Teil mit dem Bus und zum Teil zu Fuß erreicht. Auf dem Nachhauseweg hat uns jemand mitgenommen, der ohnehin unterwegs war. Somit bleibt der Freitag grün.

Samstags war wieder Wocheneinkauf angesagt und das geht einfach nicht ohne Auto. Nach dem Einkaufen war ich eigentlich nur noch mit Chili con carne kochen beschäftigt. Davon gibt es leider keine Fotos. Nächstes Mal denk ich hoffentlich daran.

Sonntags hat es nur geregnet und darum hab ich den halben Tag auf dem Sofa verbracht und vor mich hin gewerkelt. Dabei ist diese kleine Maus entstanden. Mehr zur Maus erfahrt ihr demnächst in der Rubrik „made in Lautern“

Trotz der Einkaufsfahrt ist mein Konto immer noch sprichwörtlich im grünen Bereich.

CO²-Kontostand privat: -3386,8 g*) (Freitag: -371,2 g – Samstag: 537,6 g – Sonntag: 0 g)
CO²-Kontostand beruflich: 2598,4 g *)
CO²-Kontostand gesamt: -788,4 g *)

 

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil ;-)

[color me happy] – 02 – firebrick red

Einen ganzen Monat habe ich mich vor dieser Farbe gedrückt. Dabei gibt es sehr viel Rot in unserer Wohnung. Aber es ist einfach nicht das richtige Rot. Dank des Autofastens komme ich ja nun doch seit ein paar Tagen etwas langsamer, dafür aufmerksamer voran. So fand ich diese 3 Motive die ich kurz erklären möchte.

Dieses schöne Bild habe ich auf einer Hauswand entdeckt. Das Gebäude ist in den 50ern gebaut und war meiner Vermutung nach früher mal eine Zimmereisbetrieb. Heute ist es meines Wissens nach ein Wohnhaus.

Das ist ein Stück Heimat. Roter Sandstein. Den gibt es hier überall. Wenn man im Garten die obere schicht der Erde wegschippt kommt roter Sand zum Vorschein. Ich liebe diese roten Felsen, die sogar im Stadtbild vereinzelt auftauchen.

Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag zum Projekt 52-Thema „Bewegung“? Als erste Bild zeigte ich euch das Haupttor des ehemaligen Pfaffgeländes in Kaiserslautern. Das war am 6. Februar 2013. Nur wenige Tage später gab es einen Großbrand auf dem Gelände. Die Feuerwehr hatte lange zu tun. Nachts kurz vor halb 2 lief die Meldung bei der Leitstelle ein. Nachmittags gegen 15 Uhr konnte erst gemeldet werden, dass der Brand gelöscht wurde. Weitere Infos über die Löscharbeiten und Fotos vom Brand selbst könnt ihr auf  der Homepage der Feuerwehr Kaiserslautern sehen. Nachfolgend meine Bilder der traurigen Hülle des Gebäudes welches auch mal firebrick red war.

Dieses Fotoprojekt ist eine Idee von Bine und Andrea. Aufgabe ist es jeden Monat zur genannten Farbe ein Foto einzustellen.

Die Fotos der anderen Teilnehmer findet ihr HIER

Projekt 52 – 2013/06 – Bewegung

In Kaiserslautern gab es gestern ein Wintergewitter, welches uns einiges an Neuschnee bescherte. Grund genug das Auto mal stehen zu lassen und zu Fuß einkaufen zu gehen und die Kamera mitzunehmen. 2,4km (2 Stunden) später wieder zuhause angekommen, habe ich doch einiges an bewegten Fotos im Gepäck.

Nehmen wir mal Pfaff in Kaiserslautern. Einst waren wir die „Nähmaschinenstadt“. Heute erinnert quasi nur noch der große Gebäudekomplex an einen der ehemals größten Arbeitgeber hier. Eine wirklich traurige Talfahrt hat dieses Unternehmen hinter sich. Jeder hier kennt oder kannte jemanden der „bei’s Paffe“ mal irgendwann gearbeitet hat. Nachdem bei Pfaff schon fast die Lichter aus gingen, gab es doch einen kleinen Lichtblick. Mittlerweile arbeiten noch ein paar hundert Leute bei Pfaff. Aber wer weiß, vielleicht geht es ja auch mal wieder richtig aufwärts.

Das folgende Foto ist zwar mehr ein „Stillleben“ aber da war auch einiges an Bewegung erforderlich um diesen schönen Schneemann zu bauen, welchen ich auf dem Gelände einer Firma entdeckt habe.

Scheinbar unmöglich ist es tagsüber an dieser Kreuzung ein Foto zu machen ohne dass Autos an einem vorbei rauschen. Und dadurch ist auch dieses Bild ein Beispiel für Bewegung.

Baggerschaufeln sind ja wohl auch sehr „bewegend“, oder?

Und sie haben haben auch schon etwas bewegt. In Kaiserslautern soll an der Trippstadterstraße die Straße verbreitert werden. Dazu haben sie neben dem Viadukt (s. nachfolgendes Foto) angefangen einen kleinen Hang ab zutragen.

Ich finde diese Baustellen und Veränderungen in Kaiserslautern sehr spannend. Demnächst werde ich mich mal auf dem Weg machen und neue Fotos der „Neuen Stadtmiite“ machen. Da bewegt sich nämlich auch einiges.

Consuela hat dieses Thema übrigens vorgeschlagen.

Alle Infos zum Projekt 52 von Sari findet ihr HIER
und die Beiträge der anderen Teilnehmer DORT