Mmmmh Pizzaschnecken

Letzte Woche habe ich im Supermarkt eine Rolle Blätterteig gekauft ohne zu wissen was ich überhaupt damit anfage. Bisher habe ich noch nie etwas aus Blätterteig gemacht.
Heute habe ich dann letztlich Pizzaschnecken daraus gebacken.
Hier mein Rezept.
1 Rolle Blätterteig
2 EL Kräutercreme fraiche
1 EL Tomatenmark ( Menge nach Geschmack)
2-3 Scheiben Salami (Schinken geht natürlich auch)
Eine gute Hand voll geraspelten Gouda
Backofen nach Packungsangabe vorheizen
Blätterteig aufrollen. Creme fraiche und Tomatenmark verrühren und gleichmäßig auf den Blätterteig streichen Salami oder Schinken in Quadrate schneiden und verteilen. Käse darüber streuen. Von der schmalen Seite her aufrollen und in etwa 1-1,5cm dicke Stücke schneiden.
Das Ganze auf ein Backblech mit Backpapier (ich benutze seit Jahren eine Silikonbackmatte) und
15-18 Minuten (Packungsangabe beachten) backen.
Fertig.
Mmmmh lecker

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made in Lautern – Rosinenschnecken

Ich habe zufällig ein Rezept gefunden, das ich sogleich ausprobieren musste. Rosinenschnecken. Mmmmh. Da brauch ich nur dran zu denken, da läuft mir direkt das Wasser im Munde zusammen.

Gigiandfood stellte das Rezept in ihrem Blog vor, da ihr Blog in englischer Sprache ist, erlaube ich mir das Rezept hier noch mal in Deutsch und mit meinen Fotos zu notieren. Das Original findet ihr aber bei Gigi.

Wichtig ist, dass man einen Vorteig erstellt. Den macht ihr aus.

  • 1 Würfel Hefe (42g) oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 EL Milch
  • 2 EL Mehl

Gut verrühren und an einem warmen Ort gehen lassen. Der Vorteig ist fertig wenn man  Luftbläschen sieht sobald man mit einem Löffel die obere Schicht wegschiebt.

In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal den eigentlichen Teig anrühren.

  • 500g Mehl
  • 250g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 5-10 EL Zucker (nach Geschmack, ich hatte 6)
  • 3 Eier (Größe M)
  • 3 EL Öl (Geschmacksneutrales Öl verwenden)
  • 1/4L Milch – nach und nach zugeben. Je nach Festigkeit des Teiges auch etwas weniger oder mehr – einfach probieren

Der Teig wird ähnlich wie Mürbeteig nicht ganz fest. Ich dachte erst ich hätte einen Fehler gemacht weil der Teig so weich war, aber es ist schon richtig so. Wenn er sich gut kneten lässt und nicht mehr an den Fingern klebt sind alle Zutaten in der Richtigen Menge dran. Eventuell mit Mehl und Milch etwas verbessern. Aber Achtung. Mit dem Mehl nicht übertreiben, sonst sind die fertigen Schnecken zu trocken.

Den Vorteig zu dem Teig geben und gut verkneten – oder lasst das die Küchenmaschine tun. Ich matsch halt gern mit den Händen im Teig rum, darum bei mir ohne Maschine. 🙂

Den Teig für 30 Minuten wieder gehen lassen an einem warmen Ort. Nicht zu lange, sonst geht die Eigenschaft der Hefe verloren und der Teig wird unbrauchbar.

Dann den Teig dünn (5 mm) ausrollen, nach Geschmack mit Zucker, Zimt und Rosinen bestreuen. Mit einem Pizzaroller in etwa 2 cm breite Streifen schneiden und diese dann zu Schnecken rollen. Entweder setzt ihr sie eng zusammen, dann gibt es eine Art Kuchen. Oder ihr setzt sie sehr weit auseinander auf das Blech, dann habt ihr später einzelne Kaffeestückchen.

Wenn ihr die Zeit habt, lasst die gerollten Schnecken noch bis zu 30 Minuten gehen. Wenn ihr keine Zeit habt, dann ab in den vorgeheizten Ofen damit.

  • Umluft: 170°C 20-30 Minuten
  • E-Herd: 190°C 25-35 Minuten

Auskühlen lassen und Mmmmh, genießen.

Thank you Gigi for this delicious recipe!

Made in Lautern – Mamas Rezept ist unantastbar! Oder – meine ersten Fastnachtsküchle

Meine Mutter hat ein Kochbuch, welches in vielen Jahren gewachsen ist. Eigentlich ist es nur ein ganz dünner, DIN A5 Ordner in den nur wenige Blätter passen. Wie gesagt. Eigentlich. Denn da stecken so viele Rezepte drin, die nicht abeheftet werden konnten, dass der Ordner schon ganz schön ausgebeult ist.

Im Übrigen sieht mein eigenes Kochbuch, dass wir 2005 von der Stadtverwaltung Kaiserslautern zur standesamtlichen Trauung geschenkt bekommen haben schon genauso vollgepackt aus, mit dem Unterschied das unser Kochbuch gebunden ist und wohl irgendwann aus dem Leim gehen wird. 

So viel zur Vorgeschichte.  🙂 Mein Mann wünscht sich schon seit Jahren, dass ich doch mal Fastnachtsküchle (Berliner, Krapfen,…) mache und ich hab mir das immer so schrecklich kompliziert vorgestellt, weswegen ich immer nur ein „ja, ja“ gesagt hab und es dann doch bleiben lies. Doch dieses Jahr sollte es endlich soweit sein, passt ja auch prima ins „gesünder Leben“ Konzept, denn so weiß ich wenigstens was in dem Zeug drin ist. Erstaunlicherweise viel weniger Zucker als ich angenommen habe.

Da das Rezept meiner Mutter familiär erprobt ist, wenngleich schon lange keine mehr selbst gemacht wurden, dachte ich mir, wozu noch lang im Internet nach einem Rezept suchen? Zutaten hatte ich alle Zuhause, außer Zitronenschale, aber darauf wollte ich dann auch einfach verzichten.

Leider hatte meine Mutter bei dem Rezept keine Temperaturangabe für die Fritteuse notiert, denn sie hatte die früher auf dem Gasherd im Topf gemacht. Also musste ich doch im Netz suchen. Dummerweise liest man ja dann die Rezepte die so aufgelistet werden doch, auch wenn man sie gar nicht braucht. Und so kam was kommen musste. Ich bin vom Rezept abgewichen und habe nach Rücksprache mit meinem Vater lediglich 1 Ei hinzugefügt.

Eine Katastrophe. Der Teig war klebrig und matschig und höchstens zum Wände verputzen zu gebrauchen. Mein Mann meinte nur „der muss sicherlich länger gehen“ und so stellte ich das Schleimzeug bei 40°C in den Backofen. Die erfahrenen Backhasen unter euch schmunzeln sicherlich schon und kennen meinen Fehler. Während ich mit der Materie im Backofen haderte und mich fragte wie ich so eine Pampe jemals ausrollen soll, wurde scheinbar in einem Kilometer Entfernung bei meinen Eltern zuhause über meinen Backeifer diskutiert. Zum Glück 🙂 So rief mein Vater an um mir eine rettende Nachricht von meiner Mutter zu übermitteln. MEHL war das Zauberwort. Ei = Flüssigkeit. Das heißt also es muss weniger Milch an den Teig. Dafür war es aber zu spät, also hilft nur noch Mehl. Und siehe da, schon hats geklappt. 🙂

Und nach dem dann etwa 35 Küchle ausgestochen waren, gings ans Frittieren. Puderzucker drauf. Fertig.
Hmmmm. Lecker.

So und nun das Rezept von meiner Mutter in meiner Version 🙂

  • 510g Mehl
  • 50g Zucker
  • 70g Magarine oder Butter (leicht zerlaufen)
  • 42g frische Hefe (ein ganzer Würfel)
  • 250ml lauwarme Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • Zitronenschale nach belieben oder Zitronenaroma oder ein Spritzer Zitronensaft.
  • etwas Mehl zum Ausrollen und evtl. um den Teig fester zu machen.
  • etwas Milch (falls der Teig zu fest wird)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Aus den Zutaten einen lockeren Hefeteig kneten. Diesen am warmen Ort gehen lassen, bis er gut doppelt so hoch ist. Nochmals durchkneten ausrollen und mit einem Wasserglas die Küchle ausstechen. Noch mal gehen lassen bis sie gut doppelt so hoch sind. Fritteuse auf 170°C aufheizen. Ich habe den Frittierkorb nicht verwendet, sondern habe mit einem Schaumlöffel die Teiglinge eingelegt und heraus gefischt. Je Seite etwa 1 1/2 bis 2 Minuten. Herausnehmen und auf einer saugfähigen Unterlage auskühlen lassen. Puderzucker drübersieben und futtern. 🙂

Nächstes Jahr versuch ich dann die Füllung in die Fastnachtsküchle zu bekommen. Dieses Jahr hab ich nach dem 2. aufgegeben, weil die Marmelade wieder heraus lief.

Made in Lautern – 01/2012 – Rückblick und Ausbllick

Rückblick

Das erste Quartal 2012 ist nun fast vorbei und es ist bereits jetzt absehbar, dass nicht mehr viel in puncto DIY dazu kommt. Und falls doch, reiche ich das im nächsten Rückblick natürlich nach.

So groß war der Ehrgeiz was alles getan werden sollte. Es wurze eifrig gesägt, gestrickt, gehäkelt, gebacken und viele Infos gelesen und verarbeitet. Doch es dauerte nicht lange da wurden erste Pläne geändert, verschoben oder gar ganz über Bord geworfen.

Nun will ich mal sehn, was ich denn tatsächlich teilweise mit Hilfe meines Männels geschafft habe.

Vorgenommen hatte ich mir folgendes:

1.  Ein paar Topflappen häkeln: Die waren nach kleinen Anfangsschwierigkeiten dann doch schnell fertig. (Hier geht’s zu Foto und Artikel samt Anleitung)

2. 1 Badezimmerschild: Auch das sollte nicht gleich auf Anhieb klappen. Da war einfach das Werkzeug das Falsche. Doch dann war es in zwei Nachmittagen erledigt. (Hier geht’s zu Foto und Artikel )

3. 1 Kissenhülle: Die hab ich derzeit auf Eis gelegt, denn ganze 3 Versuche mit unterschiedlicher Wolle und unterschiedlichen Techniken habe ich unternommen. Zum Einen hat mir das Ergebnis nicht gefallen, zum Anderen find ich den Wollverbrauch und somit die Kosten für eine Kissenhülle im Katzenhaushalt zu hoch. Aber… sobald ich mich mal wieder an die Nähmaschine wage, versuche ich es mal mit Stoff.  🙂

4. Übergardine für unser großes Wohnzimmerfenster: Ja, auch da ist es beim Ausmessen geblieben. Hintergrund ist aber, dass wir diese Wohnung und somit auch das große Fenster nicht in unserer Langzeitplanung haben, sodass mich der Ehrgeiz hier verlassen hat.

5. Wieder beim Projekt 52 mitmachen und diesmal mehr Beiträge schaffen: Hm, was soll ich sagen. Da häng ich doch auch schon wieder hinten dran, aber ich bin zuversichtlich. Denn es sind immerhin von 12 Themen bereits 10 von mir erledigt. Nur leider hänge ich mit den Beiträgen von 2011 noch genauso hinterher wie zu Jahresbeginn. (Hier geht es zu den Beiträgen)

6. Brot backen: Ja erledigt. In mehrfacher Ausführung. Weißmehl, Vollkornmehl, Roggenmehl, mit Sonnenblumenkernen und mit einer Körnermischung, die mich doch stark ans Streufutter für Vögel erinnert. Toll ist die Kruste die das Brot direkt nach dem Abkühlen hat. Schade ist, dass man diese Kruste nicht bis in den nächsten Tag retten kann. (Hier geht’s zu Foto und Artikel samt Anleitung für das Grundrezept)

Ungeplantes:

Dafür, dass ich zwei der sechs Projekte nicht weiter führe habe ich andere angefangen, fertiggestellt oder zumindest in die Planung aufgenommen:

Ich habe nämlich meine ersten beiden (4. ersetzt) Wintermützen gestrickt. Meine Schwiegermutter wünschte sich nämlich eine bestimmte Mütze, die es aber leider nicht mehr zu kaufen gab. Und die Mützen waren auch gleichzeitig Beitrag zum Projekt 52. (Hier findet ihr den Artikel und Fotos.)

Und ich habe (5. ersetzt) gelernt wie man Socken strickt. Erst ohne Ferse und danach mit. Zugegeben ohne geht einfacher und schneller, aber schöner ist mit. (Hierzu gibt es noch keinen Artikel, der folgt in wenigen Tagen.)

In Vorbereitung auf meinen diesjährigen (9. nächstes Quartal) Balkongarten habe ich dann auch schon mal die von letztem Sommer aufgehobenen Tomaten- und Papirkasamen eingesät.

Als Letztes habe ich mich heute bei zwei weiteren Fotoprojekten angemeldet. Bei (neu 7.) 50f von irgendschoen und (neu 8.) 12PetPix12 von Sascha (gesichtet.net). Die Beiträge dazu findet ihr künftig immer unter Projekt 50f und 12PetPix12.

Ausblick:

Nun, außer den Fotoprojekten sollte man auch noch anderes tun. Für das 2. Quartal steht also folgendes an:

9. Balkongarten: Dieses Jahr soll’s geordneter zugehn. Geplant sind daher nur wenige Gemüsepflanzen, aber auch die wollen großgezogen werden. Wie oben erwähnt sind die ersten Sorten schon gesät und kleine Pflänzchen bereits dabei im Minigewächshaus zu sprießen

10. Kratzbaum restaurieren: Nachdem ich schon den Gedanken hatte einen Kratzbaum selbst zu entwerfen und zu bauen, hat mein Männel mich doch etwas gebremst. So wird also der bereits existierende Kratzbaum restauriert und repariert.

11. 6 Geburtstagsgeschenke

12. Schöckchen für die kleine Großcousine.

Dann warten wir mal ab, was bis Ende Juni tatsächlich passiert ist. Grad bei den Geburtstagsgeschenken fürchte ich jetzt schon, dass ich da dann doch eher was kaufen gehe, weil mir nichts einfällt was ich selbst gemachtes verschenken könnte… alles Männer, das wird nicht einfach.