25. Woche

Eine Schwangerschaftsdiabetes ist eines der blödesten „Dinge“ die sich die Natur in Bezug auf Schwangerschaften einfallen gelassen hat. 😦

Wie weit bin ich: 24+1 noch 111 Tage

Bauchumfang:  104 cm (Foto gibt’s erst nächste Woche wieder)

Gewichtszunahme seit Schwangerschaftsbeginn: + 4,7 kg (1,5kg weniger als letzte Woche)

Der beste Moment:

  • Ein Spaziergang um den Bärenlochweiher in Kindsbach.
  • Die Fertigstellung des Ärmellätzchens. 🙂

Ich vermisse: Essen und Trinken ohne drüber nachdenken zu müssen.

Heißhunger auf: Obst. Allerdings darf ich nur noch kleine Mengen Obst essen. Ich versuche das mit süßlichem Gemüse wie Karotten oder Tomaten zu kompensieren.

 Wehwehchen:

  • Diese Schwangerschaftsdiabetes macht mich fertig. Essen wie ein Hobbit (7 x am Tag) und bei jeder Mahlzeit schwingt die Angst mit, dass es doch wieder zu viele Kohlehydrate waren. Als Resultat habe ich in einer Woche 1,5 Kilo abgenommen. Das macht mich fast schon depressiv wenn nach einem Essen der Wert doch wieder zu hoch war, obwohl ich fast nichts auf dem Teller hatte. Die Ernährungsberaterin hat mich aber in soweit beruhigt, dass die Werte im Schnitt doch ganz in Ordnung waren und ich auf dem besten Weg wäre die richtige Ernährung hinzubekommen. Dennoch warnte sie mich vor einer Mangelernährung. Kohlehydrate sind wichtig – auch für Mini – und so muss ich einfach lernen die Einheiten über den Tag besser  zu verteilen.
    Der Wert morgens nüchtern müsste einfach auch noch besser werden, denn der ist oft zu hoch und liegt bei 4 von 7 Tagen über 92. Höchstwert war hier allerdings bislang 100 und darum komm ich wohl noch ohne Insulin aus.
  • Zumindest die Schmerzen der Symphysenlockerung sind ein klein wenig besser.

Ich freue mich: 

  • ein Treffen mit meiner Cousine. Das lenkt mich hoffentlich etwas von dem Thema Essen ab.

Projekte: Unverändert: Ärmellätzchen nähen (es ist endlich fertig) – Babyschlafsack nähen (Wattierung gesteppt, damit beim Waschen nix knubbelt)  – Spieluhr nähen (Vorbereitungen) – Babysöckchen und Mützchen stricken – Grundstücksuche.

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Gekauft/Bestellt: Eine größere Handtasche, da die aktuelle dank der vielen Dinge die ich mittlerweile mitschleppen „darf“ nicht mehr zu geht.

Hier könnt ihr noch von anderen lesen, die auch gerade die schöne Kugelzeit durchleben.

Punkelmunkel, Kleines Ich, Frau Kugelfisch, Sonnenblume, Chez Ahuefa,  Schneeweißchen

Einge dürfen ihren kleinen Schatz mittlerweile in den Armen halten und berichten auch hiervon.

Mama Mia, June, A Red Apple, Frau Flamingo,  Blogprinzessin, Stefanie und Margarete

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Es ist vollbracht – Das Ärmellätzchen ist fertig

Am 4. Kurstag war ich sehr fleißig. Zunächst habe ich die Applikation mit Zickzackstich festgenäht und anschließend habe ich Watterierung, Schrägband und Futter für den Babyschlafsack zugeschnitten.

Das Katzengesicht habe ich heute früh zu hause noch aufgestickt, darum folgt der Artikel heute erst.

Nun ist es endlich fertig. Das Ärmellätzchen Größe 86.

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Bis dieses Lätzchen passt wird unser/e Mini bereits gut 18 Monate alt sein und die Welt schon sehr aufmerksam erkunden, hoffentlich gefällt es ihr/ihm dann auch.

Und wie gefällt es euch?

Ihr wollt noch mal wissen wie das mit dem Kurs angefangen hat. Dann klickt doch mal HIER!

Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses und auch zum Dritten.

Weiter geht es mit dem Schlafsack.

24. Woche

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir.

Wie weit bin ich: 23+1 noch 118 Tage

Bauchumfang:  103 cm (1 cm weniger als letzte Woche.)

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Gewichtszunahme seit Schwangerschaftsbeginn: + 6,2 kg

Der beste Moment:

  • Baby in action: Während des Ultraschalls konnten wir sehen wie Mini schluckte und sich die Finger in den Mund steckte.
  • Ein sehr schönes Grillfest bei lieben Verwandten, die ich nicht so oft sehe. Es gab leckeres Essen, nette Gespräche, Unterhaltung mit den „Benkelsängern“ und eine Junikäferinvasion. Außerdem einen fliegenden Hirschkäfer, den ich leider nicht fotografieren konnte, weil ich ausnahmsweise mal nur das Handy und nicht die Kamera dabei hatte. Schade. Sieht man ja nicht so häufig.
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Ich vermisse: immer noch auf dem Bauch schlafen.

Heißhunger auf: Tomaten und auch süßes, wobei ich letzteres ja bleiben lassen soll wegen der Schwangerschaftsdiabetes.

 Wehwehchen:

  • Am Freitag wurde beim Glukosetoleranztest festgestellt, dass ich eine leichte Schwangerschaftsdiabetes habe. Nun darf ich bis morgen genau notieren was ich esse und trinke. Außerdem muss ich vor und nach dem Essen den Blutzuckerspiegel messen.
  • Die Schmerzen die ich letzte Woche erwähnt habe, scheinen auf eine Sympysenlockerung hinzudeuten. Meine Ärztin empfahl mir erst mal zum Chiropraktiker oder einem Osteopathen zu gehn bevor ich es mit einem Gürtel versuche. Der Gürtel wäre wohl recht unangenehm und würde auch nur wenigen Leuten helfen. Leider ist der von mir gewählte Chiropraktiker noch 2 Wochen in Urlaub. Naja, zurzeit kann ich die Schmerzen aushalten. Mittlerweile weiß ich, wie ich mich bewegen muss damit es nicht ganz so weh tut. Und vielleicht hält ja jetzt das Wetter auch was die Vorhersage verspricht und ich kann zwischendurch ab und zu mal schwimmen gehn. Das hilft sicher auch.

Ich freue mich: 

  • auf ein Gespräch mit einer Hausbaufirma. Vielleicht haben die ein Grundstück für uns und vielleicht reicht unser geplanter Finanzierungsrahmen ja aus um die Pläne fürs größere Eigenheim endlich umsetzen zu können.
  • auf schönes Wetter und dass ich vielleicht mal ins Schwimmbad komme.

Projekte: Unverändert: Ärmellätzchen nähenBabyschlafsack nähen (Wattierung und Reißverschluss gekauft, alle Teile zugeschnitten)  – Babysöckchen stricken – Und auch diese Woche laufen die Planung wie wir die Wohnung umräumen weiter.

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Gekauft/Bestellt: Öko-Baumwoll-Vlies für die Wattierung des Schlafsacks. Gekauft im Pfaff-Nähzentrum Kaiserslautern

Hier könnt ihr noch von anderen lesen, die auch gerade die schöne Kugelzeit durchleben.

Punkelmunkel, Kleines Ich, Frau Kugelfisch, Sonnenblume, Chez Ahuefa,  Schneeweißchen

Einge dürfen ihren kleinen Schatz mittlerweile in den Armen halten und berichten auch hiervon.

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23. Woche

Schon wieder eine Woche um?

Wie weit bin ich: 22+1 noch 125 Tage

Bauchumfang:  104cm (Ein Foto gibt es erst nächste Woche wieder.)

Gewichtszunahme seit Schwangerschaftsbeginn: + 6 kg

Der beste Moment: Erfolgversprechende Hausbesichtigung.

Ich vermisse: Cola und auf dem Bauch schlafen.

Heißhunger auf: nichts bestimmtes. Hauptsache was essbares.  🙂

 Wehwehchen:

  • Leichtes ziehen an den oberen Rippen, als würde Gewebe reißen.
  • Brennender  Schmerz in der Leistengegend beim Aufstehen und nachts beim Umdrehen.

Ich freue mich: 

  • auf ein Grillfest bei Verwandten die ich selten sehe.
  • auf den Arzttermin gegen Ende der Woche in der Hoffnung, dass sie mir sagt, diese Wehwehchen bedeuten nichts.

Projekte: Ärmellätzchen nähenBabyschlafsack nähen – Babysöckchen stricken- Neugeborenenmützchen stricken- Planung wie wir die Wohnung umräumen, da wir vermutlich nicht mehr vor der Geburt unserer/s Mini/s umziehen werden.

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Gekauft/Bestellt: Sparsam diese Woche. Nichts gekauft (außer Lebensmittel), nichts bestellt.

Hier könnt ihr noch von anderen lesen, die auch gerade die schöne Kugelzeit durchleben.

Punkelmunkel, Kleines Ich, Frau Kugelfisch, Sonnenblume, Chez Ahuefa,  Schneeweißchen

Einge dürfen ihren kleinen Schatz mittlerweile in den Armen halten und berichten auch hiervon.

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(Fast) ein Erfolgserlebnis

Der dritte Kurstag ist vorbei und…. ich bin immer noch nicht fertig mit dem Ärmellätzchen. Aber fast. Die Tücke liegt im Detail. Vermutlich ist nach dem Schlafsack das Ärmellätzchen das schwierigste Teil innerhalb dieses Sets.

Das Lätzchen wurde also heute soweit fertig. Nur das Katzenmotiv muss noch appliziert werden. Davon habe ich ehrlich gesagt ü-ber-haupt–kei-ne Ahnung und brauche dafür vermutlich doch den nächsten Kurstag noch.

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Perfekt ist das mit dem Schrägband nicht geworden, aber was soll ich klagen. Es war schließlich das erste Mal, dass ich mit Schrägband gearbeitet habe und dafür ist es fast gut gelungen. Da macht es sicherlich auch die Übung.

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Tja und obwohl ich noch heute früh getönt habe, dass ich NIIIIIIIE wieder mit Schrägband arbeiten werde, erwartet es mich beim Schlafsack gleich wieder. 😉 Hier sogar in „verschärfter“ Version, denn ich muss es selbst aus dem Oberstoff zuschneiden. Hach ja. 🙂 Doch hier habe ich bereits jetzt schon eine Änderung am Schnitt beschlossen. Das selbst gemachte Schrägband soll laut Anleitung 4cm breit sein bevor es gebügelt wird. Ich denke ich gebe 1-2 cm zu. Denn da ich für den Schlafsack nicht die Stoffe bekommen habe die ich mir vorgestellt habe, muss ich jetzt drei Stoffe miteinander verarbeiten. 2 Lagen Frottee gingen schon kaum in das Schrägband. Da erwarte ich nicht, dass ich je 1 Lage Baumwollstoff, Wattierung und Futterstoff zusammen ins Schrägband bekomme.

Die Papierteile für den Schlafsack habe ich bereits zugeschnitten, jetzt kann es also mit dem nächsten Teil los gehen 🙂 Mal sehn was mich hier an Schwierigkeiten erwartet.

Einen Erfolg hatte ich heute aber doch noch. Die Nähte werden immer weniger krumm. Mlle. D. hat mir gezeigt wie ich die Stichplatte an der Maschine wegnehme und seit der Staub der Jahrzehnte aus dem Transportbereich weg gepinselt und ausgepustet ist transportiert die Maschine auch endlich wieder gerade.

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Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses.

22. Woche

Ab heute gibt es eine neue Rubrik auf meinem Blog. Die Idee stammt von  Svenja und entdeckt habe ich sie bei Sonnenblumes „Schönen Dingen“. Es gefällt mir schon deshalb, weil ich die ganze Zeit überlegt habe, wie ich die Schwangerschaft dokumentieren kann und so werde ich das jetzt die restlichen 18 Wochen ein mal wöchentlich tun.

Los geht’s

Diese Woche gibt es noch einen Rückblick in die ersten 20 Wochen. Ist ja schließlich der erste Eintrag dieser Art.

Wie weit bin ich: 21+1

Bauchumfang:  102cm  (+ 5,2 kg seit Schwangerschaftsbeginn)

19. SSW (18+0)

21. SSW (20+0)

22. SSW (21+1)

Der beste Moment:

  • 4+5: Schwangerschaft durch Frauenärztin bestätigt.
  • 7+5: Per Ultraschall war der Herzschlag zu sehen.
  • 15+1: wildes geturne unseres Babys konnten wir auf dem Monitor sehen.
  • 19. SSW: irgendwann in dieser Woche fühlte ich zum ersten Mal wie sich unser/e Mini bewegte.
  • 19+3: Während des Organultraschalls konnte ich zum ersten Mal die Herztöne hören.
  • 20+0: Schöner Waldspaziergang mit Zwischenstopp zum Eisessen.

Ich vermisse: Essen und Trinken zu können was ich gerne möchte.

Heißhunger auf: Süßes – was ich versuche mit süßem Obst zu bekämpfen.

 Wehwehchen:

  • Bis zur 13 SSW nur Hunger gehabt und daher gleich mal 3 Kilo zugelegt.
  • 18+19. SSW: schlimme Schmerzen in Hüfte und Becken.
  • 21. SSW: Eines Abends heftiges Herzrasen über eine Stunde lang.
  • von Beginn an: Dauermüde – am Liebsten abends acht Uhr Licht aus. 🙂
  • langsam aber sicher leidet die Beweglichkeit unter dem wachsenden Bäuchlein.

Ich freue mich: 

  • wenn ich die Bewegungen von Mini fühle.
  • auf den Nähkurs am Samstag, weil ich hoffe endlich mit dem Ärmellätzchen fertig zu werden.

Projekte: Ärmellätzchen nähenBabyschlafsack nähen – Babypulli stricken- Neugeborenenmützchen stricken- Planung wie wir die Wohnung umräumen, da wir vermutlich nicht mehr vor der Geburt unserer/s Mini/s umziehen werden.

Gekauft/Bestellt: 2 Baumwollstoffe um Babysachen  zu nähen. (Der Stoff mit den Waldtieren ist für den Schlafsack gedacht. Was ich aus dem Marienkäferstoff mache, weiß ich noch nicht.)

Hier könnt ihr noch von anderen lesen, die auch gerade die schöne Kugelzeit durchleben.

Punkelmunkel, Kleines Ich, Frau Kugelfisch, Sonnenblume, Chez Ahuefa

Einge dürfen ihren kleinen Schatz mittlerweile in den Armen halten und berichten auch hiervon.

Mama Mia, June, A Red Apple, Frau Flamingo,  Blogprinzessin, Stefanie.

Mein erstes Schrägband

Eigentlich wollte ich ja einen weiteren Schnitt vorbereiten. Den Schlafsack oder das Badewickeltuch, damit es mir nicht langweilig wird, wenn ich dann bereits am zweiten Kurstag mit dem ersten Stück fertig wäre.

Nun es kam anders. Zum Vorbereiten kam ich die ganze Woche nicht weil ich mit den Fotos der Special Olympics befasst war. Und fertig bin ich mit dem Ärmellätzchen auch nicht.

Wieso nicht?

Es waren doch nur noch die Tasche aufzusetzen, die Ränder mit Schrägband einzufassen und die Katze aufzusticken.

Ja. Nur!

Hier noch mal das Foto, welches ich vom Musterbogen gemacht habe (Abbildung B). So simpel wie es hier aussieht ist es nämlich nicht. Mlle. D., ist fast an der Anleitung des Schnitts verzweifelt. Ich sowieso 🙂 Die Tasche hatte ich bereits laut Anleitung aufgenäht und die Nahtzugaben zurückgeschnitten.

Danach sah das Ganze dann SO aus.

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Sicherlich versteht ihr zum jetzigen Zeitpunkt meine Entrüstung noch gar nicht.
Laut Anleitung wird die Tasche auf der Rückseite des Lätzchens angenäht und dann umgestülpt
. Wie ihr auf dem 3. Foto erkennen könnt, entsteht aber durch das Umdrehen ein Knick  im Hauptstoff oberhalb der Tasche, was das Einfassen mit Schrägband nahezu unmöglich macht. Auf dem 1. Foto ist zu sehen, dass die Seiten bis unten hin mit Schrägband eingefasst werden. Im übrigen wäre das auch ohne den Knick nicht realisierbar, weil die aufeinander genähten Stoffe viel zu dick sind und gar nicht ins Schrägband passen. Allein diese Tasche und dem rätseln wie ich denn nun weiter verfahren soll, kostete mich gut und gern 1 1/2 Stunden. (Mlle. D. hat ja auch noch andere Kursteilnehmer nach denen sie ab und an mal schauen muss.)

Ja und nachdem ich beschlossen habe, das Schrägband dann eben an der Tasche enden zu lassen, habe ich angefangen die oberen Ränder einzufassen. Auch hier galt es erst mal die Reihenfolge herauszufinden, doch dann ging ich mutig ans Werk. Nach jedoch wenigen Minuten war mir klar, dass das Schrägband und ich keine Freunde werden. 🙂 Das ist ein gefuddel, dafür find ich keine Worte.

Als „Hausaufgabe“ wollte ich nun die restlichen Seiten feststecken und anreihen. Doch so langsam aber sicher kommen mir Zweifel an diesem Vorgehen. Ich denke zwischendurch müssen die einzelnen Seiten bereits vernäht werden. Mal sehn.

Auf jeden Fall finde ich Schrägband anstrengend. Anstecken, reihen, annähen, Fäden ziehen… Mal gespannt wie ich mit den Rundungen zurecht komme.

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Dieser zweite Kurstag war nun leider nicht so „belebend“ wie der erste, aber einmal mehr bin ich froh, dass Mlle. D. da ist um zu Helfen.  Alleine, so viel ist jetzt klar, kriege ich das nicht hin und die restlichen Stücke die ich nähen will, schon gar nicht.

Einen Erfolg habe ich allerdings doch zu verbuchen. Die Tasche ist echt ganz gerade angenäht. Die erste nicht schiefe Naht ist also geschafft. 🙂

Nächstes Wochenende findet der Kurs leider nicht statt, aber somit bleibt mir doch tatsächlich Zeit noch weiteres vorzubereiten. Irgendwann werde ich dieses Ärmellätzchen ja hoffentlich fertig haben. 🙂

Ihr wollt noch mal wissen wie das mit dem Kurs angefangen hat. Dann klickt doch mal HIER! Und so lief es am 3. Tag!

Ein Ärmellätzchen für den Anfang

Letzte Woche habe ich euch bereits erzählt, dass ich einen Nähkurs mitmachen werde, damit das mit den schiefen Nähten endlich ein Ende hat. Auf 5 Tage mit je 3 Stunden ist der Kurs angesetzt und ich hoffe, dass ich meine geplanten Projekte auch alle dort durchführen kann. Jedes hat so seine Eigenheit, wie beispielsweise das Arbeiten mit Schrägband oder das Einnähen eines Reißverschlusses oder das Applizieren eines Bildchens mit der Nähmaschine. All diese Dinge sind mir bislang völlig fremd.

Am Mittwoch nach meinem Arzttermin hatte ich das Burda Schnittmuster 9635 Baby Accessoires Gr. 62 – 86
gekauft. Dieser hat gleich sechs Schnittmuster (Babyschlafsack, 3 verschiedene Varianten an Lätzchen, Badewickeltuch mit Kapuze und ein Schmusehase) und wenn ich meine ausgewählten schaffe, habe ich alle meine Problemfälle einmal gemacht.

Für den Anfang starte ich mit dem Ärmellätzchen, da bei diesem mit dem Schrägband gearbeitet wird und eine Applikation aufgebracht wird.

Da wir noch nicht wissen, ob unser Nachwuchs ein Mädchen oder ein Junge wird (und ich ohnehin nichts von einer Farbfestlegung nach Geschlecht halte), habe ich mich für einen neutralen, gelben Frotteestoff als Hauptmaterial und einen Orange-Gelben Baumwollstoff für die Tasche und die Applikation entschieden. Das Schrägband wird in passendem Orange sein.

Mlle. D., die Kursleiterin, erklärte, was die vielen Symbole auf dem Plan zu bedeuten haben, worauf beim Ausschneiden der Schnittmusterteile zu achten ist und wie diese (bei einigen Kursteilnehmern unzählige) Einzelteile dann richtig auf den Stoff aufgelegt werden. Soweit so einfach. Die erste Schwachstelle zeigte sich dann auch schnell in meinem mitgebrachten Arbeitsmaterial. Die Stoffkreide war für den Baumwollstoff zu hell und für den Frotteestoff ohnehin ungeeignet. Also verwendete ich einen Anzeichenstift in Blau für den Baumwollstoff, wobei der zwischendurch so stumpf wurde, dass die gezeichnete Linie etwa 2mm dick war. Zu allem Überfluss habe ich dann auch gleich zu Beginn das Teil für die Tasche zu weit oben am Stoff festgesteckt, sodass nicht mehr genug Platz für die Nahtzugabe übrig war. Also alles wieder auspinseln und neu anzeichnen. Nachdem Tasche und Katze (Applikation) angezeichnet und ausgeschnitten waren, stand ich etwas ratlos vor dem Frotteestoff. Kreide? Nö! Anzeichenstift? Auch nicht! Auch ein von Denise geliehener „Zauberstift“ wollte einfach kein vernünftiges Ergebnis liefern. Darum habe ich auf meine „Allzweckwaffe“ zurück gegriffen und mit Bleistift angezeichnet. Der funktioniert auf fast allen Stoffen.

Nachdem ich alle Teile zugeschnitten hatte, waren die 3 Stunden auch schon vorbei. Vielleicht finde ich unter der Woche ja noch etwas Zeit, noch einen weiteren Schnitt zu übertragen, dann habe ich nächste Woche eventuell schon zwei fertige Stücke.

Dieser erste Kurstag hat mir schon sehr viele wertvolle Tipps geliefert und bereits jetzt bin ich froh darüber, dass ich mich für den Kurs entschieden habe.

Nächste Woche geht es ans Nähen, also mein persönlicher Schwachpunkt. Mal gespannt ob Mlle. D. da auch ein paar gute Tipps für mich hat.

Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses. Oder wollt ihr doch gleich wissen wie es am 3. Tag lief?