Mmmmh Pizzaschnecken

Letzte Woche habe ich im Supermarkt eine Rolle Blätterteig gekauft ohne zu wissen was ich überhaupt damit anfage. Bisher habe ich noch nie etwas aus Blätterteig gemacht.
Heute habe ich dann letztlich Pizzaschnecken daraus gebacken.
Hier mein Rezept.
1 Rolle Blätterteig
2 EL Kräutercreme fraiche
1 EL Tomatenmark ( Menge nach Geschmack)
2-3 Scheiben Salami (Schinken geht natürlich auch)
Eine gute Hand voll geraspelten Gouda
Backofen nach Packungsangabe vorheizen
Blätterteig aufrollen. Creme fraiche und Tomatenmark verrühren und gleichmäßig auf den Blätterteig streichen Salami oder Schinken in Quadrate schneiden und verteilen. Käse darüber streuen. Von der schmalen Seite her aufrollen und in etwa 1-1,5cm dicke Stücke schneiden.
Das Ganze auf ein Backblech mit Backpapier (ich benutze seit Jahren eine Silikonbackmatte) und
15-18 Minuten (Packungsangabe beachten) backen.
Fertig.
Mmmmh lecker

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Knete selber machen

Heute habe ich das erstbeste Rezept für selbstgemacht Knete ausprobiert.
Es ist nicht optimal darum musste ich schon gleich abändern.
Hier mal mein Rezept

260g Mehl
95g   Salz
100g Wasser (warm)
2 -3 EL Öl
Lebensmittelfarbe oder Eierfärbefarbe

Die Farbe muss vor dem verkneten beigemischt werden.
Wenn alle Zutaten verknetet sich in ein luftdichtes Gefäß und im Kühlschrank aufheben.

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Ich hatte lauwarmes Wasser, die Knete fühlt sich grießig an. Heißes Wasser in dem zuerst das Salz aufgelöst wird ist sicher besser.

Unerwarteter Alltagsheld

Kennt ihr folgende Situation? Euer kleiner Sonnenschein kommt mit einer Sonnencreme-Sand-Panade vom Sandkastenspielen in die Wohnung. Oder Spinat oder Tomatensoße haben nicht nur den Weg zum Mund sondern zu Bauch, Hals und Haaren gefunden?
Da hilft dann nur noch baden oder duschen und Haare waschen
Kennt ihr dann auch die spitzen Schreie des Kindes, dass absolut nicht abgebraust werden will? Gut zureden hilft zumindest bei uns nicht.
Wir haben alles versucht und uns damit abgefunden dass dieses Theater wohl anhalten wird bis wir Mini erklären können wie sie den Waschlappen vors Gesicht haben muss um keine Seife und kein Wasser in die Augen zu bekommen.

Und dann passierte das…

Mini spielt momentan gern mit Gießkännchen. Letztes Jahr haben wir zwei in der Apotheke geschenkt bekommen.
Ich habe also zum Entfernen der Sonnencreme-Sand-Panade Mini in die Dusche gesetzt und ihr drei Bällebadbälle und eines der beiden Gießkännchen zum Spielen gegeben. Wir füllten mit der Brause das Kännchen und gossen erst mich, dann Mini. Über den Rücken, die Schulten und den Kopf. Mini machte voll und ich leerte das Kännchen. Und nach ein paar Füllungen waren die Haare auch sauber.
Heute nach dem Schwimmen klappte das sogar im Schwimmbad.

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Unser Alltagsheld

Ich hätte alles erwartet, nicht jedoch, dass ein Spielzeug eines Pharmakonzerns mal die Rettung beim Duschen sein könnte.

Sicher unterwegs

Brauchen Kinder in Deutschland eigentlich auch Warnwesten? Nein!
Trotzdem wollten wir sowas falls wir auf der Autobahn mal eine Panne haben und alle aus dem Auto müssen.
Da es keine Pflicht für die Kids gibt, gab es auch keinen Grund eine langweilige aus Nylon zu kaufen.
Nein. Bei uns wird so was selbst gemacht.
Und so wurde aus einem Rest orangem Jersey eine ärmellose Cuddle me girl – Warnweste.
Und Mini will sie gar nicht mehr ausziehen.

Für Bündchen am Armausschnitt hat der Stoff nicht mehr gereicht, darum als Farbkontrast blaues Schrägband.
Dadurch, dass keine Ärmel an der Weste sind kann Mini sie im Herbst und im Winter auch über die Jacke ziehen.

Vorne leuchtet mir die Weste noch zu wenig. Was meint ihr. Noch je um einen Geist erweitern?

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Da bin ich wieder.

Meine Güte, eine so lange Blogpause hatte ich eigentlich nicht geplant. Aber manchmal überschlagen sich die Ereignisse. Dann kommt noch mal eine Erkältung dazu und ach ja… mein Fernstudium wollte auch mal endlich beendet werden und so war einfach nicht die Zeit irgendwas zu schreiben.

Mini schläft tagsüber nur noch 2 Stunden, da bleibt grade mal Zeit Erhaltungsarbeiten im Haushalt zu machen und in den letzten Wochen war ich jeden Tag mit meiner Abschlussprüfung beschäftigt. Doch jetzt ist alles geschafft.

Ich war auch gar nicht ganz untätig in der Zwischenzeit, nur wie gesagt, zum Bloggen kam ich überhaupt nicht. Das hole ich dann mal jetzt noch nach. Es stört sicherlich niemanden wenn ich eine Woche vor Ostern noch die Weihnachtsoutfits vom letzten Jahr präsentiere 🙂

Hier also mal die Werke noch aus 2014

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Und dann kam ein sehr, sehr trauriger Tag für die Familie. Nach 11 Jahren schwerer Krankheit starb meine Mutter kurz nach Weihnachten. Noch an heilig Abend besuchten Mini, Marcel und ich sie im Krankenhaus. Für sie war es eine Erlösung. Und obwohl wir ja alle wussten wie krank sie war, kam es dann doch sehr plötzlich. So kam Mini zu ihrem ersten Traueroutfit. 😦 Aber sie sah unglaublich süß darin aus. Schade, dass der Anlass so traurig war. Der Teddy im Titelbild ist ein Upcyclingprojekt. Es ist ein weiteres Trostbärchen aus Omas Schlafanzug.
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Aber Oma war auch Fasnachter und Minis erstes Kinderfasching folgte
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Es gab auch ein Geburtstagsoutfit, denn die Oma A. hatte im Februar Geburtstag. Zum Pullonykleidchen gabs noch ein paar Puschen. Leider sind sie etwas eng geraten weshalb Mini sie nicht so gern trägt. Es werden nicht die letzten gewesen sein.
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Drei neue Hosen (die dritte hat es noch auf kein Foto geschafft). Eine zum Schlafen und 2 Leggins.
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Im März nun stand Papas Geburtstag an und hierfür gab es ein ganz schickes Kleidchen, nach einem Burda Schnittmuster (9584 Kombination Gr. 68 – 98).

Schnitt. Das Kopftuch ist einfach nur ein quadratisches Stück Stoff mit Rollsaum. Weil Ostern so nah und die Zeit so knapp ist, wird dieses Kleidchen auch an Ostern getragen.

Denise von BajassOne Couture hat mir im Nähkurs die neue Overlock erklärt und Tipps und Tricks fürs Nähen des Kleidchens gegeben. Danke nochmal.
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Mit dem Marienkäferkleid mach ich mit bei Kiddikram

 

Ein Trostbärchen für die kleine Schniefnase

In der Nacht nach Minis Geburtstag schlich sich klammheimlich ein Schnupfen bei ihr ein. Der sie nun schon fast zwei Wochen plagt. Arme Mini. Zum ersten Mal krank. Nun muss ich ja sagen, den Kleinen, oder besser gesagt unserer Kleinen, merkt man das kaum an. Sie spielt wie sonst auch, isst und trinkt normal, lediglich etwas anhänglicher ist sie zur Zeit. Und  obwohl tatsächlich nur das kleine Schniefnäschen vermuten lässt, dass es sich um ein kränkelndes Kind handelt, sind Mama und Papa doch so voller Mitleid. 🙂
Da musste neben Balsam für Brust und Rücken auch noch ein Balsam für die Seele her.

Weil sie grad Bären so gerne mag, sollte es ein Trostbärchen werden. Das supereinfache Schnittmuster habe ich bei Creadoo gefunden

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Ich habe für das Bärchen gelben Frotteestoff verwendet der noch vom Ärmellätzchen übrig war. Für Zuschneiden, Nähen und Ausstopfen habe ich etwa 2 Stunden gebraucht. Ein kleines Projekt, dass ich an einem Abend fertig machen konnte. 

Am schwierigsten fand ich es  das Gesicht einzusticken, denn immer wieder frage ich mich, wie ich den Faden vernähen soll, wenn das Teil doch zugenäht ist. Meine Befürchtungen, die Fäden könnten sich im Laufe der Zeit lösen haben sich zwar bis dato nicht bewahrheitet, aber dennoch zweifle ich immer daran, dass ich das so richtig mache.

Wie macht ihr das denn wenn ihr Gesichter aufzusticken habt?

Habt ihr schon mal ein Trostpflaster für jemanden genäht, gestrickt, gehäkelt….? Erzählt doch mal.

Mit dem Trostbärchen mache ich mit bei Kiddikram und der Linkparty bei Nähfrosch

Ich geh‘ mit meiner Laterne….

Ja ihr Lieben. Am 11.11. ist nicht nur der Beginn der Karnevalszeit :-), nein es ist bekanntlich St. Martinstag. Auf den Laternenumzug freuen sich die Kinder jedes Jahr. Dieses Jahr war Mini zum ersten Mal mit dabei. Natürlich dieses Mal noch im Kinderwagen und einer, zugegeben wenig originellen, jedoch von Mama selbst gebastelten Drogeriemarkt-Laterne. 😉 Als ich zuhause das Lämpchen der Laterne einschaltete wurden Minis Augen ganz groß. Sie strahlte mit dem Lämpchen um die Wette

An die Martinsumzüge meiner Kindheit, die ich in Kindsbach erlebt habe, kann ich mich nur noch dunkel erinnern. Hauptsächlich aber an das Pferd mit dem St. Martinsdarsteller und dass wir dann immer ganz gebannt vor dem großen Scheiterhaufen standen und darauf warteten, dass dieser in sich zusammenfiel. Nachdem am Feuer noch gesungen wurde, haben wir immer eine Martinsbrezel gekauft, auf die ich mich immer schon Wochen vorher gefreut habe. 

Es hat sich einiges geändert seit meinen Kindertagen. Es gab kein Pferd und keinen Martinsdarsteller. Auch keinen Scheiterhaufen. Aber ein Lagerfeuer, welches Mini richtig spannend fand und Martinsbrezeln (die Mini nicht so mochte) und Tee und Glühwein. Auch hatte ich den Umzug zeitlich länger in Erinnerung. Ich hab so den Verdacht, dass der letzte noch nicht an der Kirche losgelaufen war, als die vorangehende Kapelle schon wieder an der Kirche ankam. 🙂 Aber die 10 Minuten waren ok. Es war ja kalt und Kinderbeinchen können ja nicht unbedingt so weit laufen.

Martinsfeuer

Als Artikelbild habe ich die Laterne gewählt nach dem Mini mit ihr fertig war 🙂

Seid ihr auch mit euren Kindern auf Martinsumzügen gewesen? Wie war es bei euch früher und heute? Hattet ihr selbst gebastelte Laternen oder gekaufte?

1 Jahr Mini

Wie im letzten Post schon angekündigt, durften wir vergangene Woche Minis 1. Geburtstag feiern. Grund genug nach dem Umzug die Nähmaschine mal auszupacken und für Mini ein Geburtstagsoutfit zu nähen.

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Das hat mich einige Nerven gekostet. Denn ich hatte zuvor, außer dem Testshirt, noch nie einen dehnbaren Stoff mit der Maschine genäht. 5 Nähmaschinennadeln, 4 mal Fadenknubbeln und 8 mal „Stofffressen“ hats gebraucht um dieses Outfit zu nähen. Und ich bin wirklich stolz drauf. Mini sah so süß drin aus. Die Schnitte stammen von Klimperklein. Babyhose und Raglanshirt. Ich kann euch die Schnitte von Klimperklein nur empfehlen, denn sie sind supergut erklärt und für jeden Anfänger machbar.

Und mit diesem Geburtstagsdress (hab ich schon gesagt wie stolz ich drauf bin 🙂 ) konnte auch richtig gut gefeiert werden. Minis Freundin Kleine Nimmersatt, ihr Freund  und die Große Cousine waren zu Besuch und hatten viel Spaß dabei die neuen Spielsachen und Instrumente auszuprobieren. Wir Großen feierten mit leckerem Kuchen (Danke an die Bäckerinnen) und Kaffee und freuten uns, dass die Kids sich freuten 🙂 

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Das Auspusten der Geburtstagskerze hat zwar noch nicht geklappt, aber das wird noch. Es war ja Minis erste Kerze.

Ach ja und ein mini Mini-Update aus Minis Sicht gibt es auch noch:

Mit 12 Monaten 

  • bin ich 9,8kg leicht
  • bin ich ca. 76cm groß
  • passe in Kleidergröße 80 und 86
  • habe alle 8 Schneidezähne
  • kann ich seitwärts an Möbeln (mit festhalten) entlang laufen
  • Dinge vom Esstisch holen
  • einen Gegenstand in einen anderen hinein legen
  • kann ich Mama, Papa, Licht, Nein und Danke (zumindest vermuten meine Eltern das es Danke bedeuten soll) sagen. Ich tus zwar nicht, aber ich kanns. 🙂
  • liebe ich Gouda, Geflügelwurst, Wienerchen, Fleisch und Nudeln. Und am liebsten selbst mit der Hand essen.
  • sage ich „ei“ wenn mir etwas gefällt was ich sehe.
  • zeige ich auf alle Lampen und sage „da“
  • habe ich noch nichts kaputt gemacht!

 

 

Mit dem Geburtstagsoutfit mach ich mit bei Kiddikram und der Linkparty bei Nähfrosch