Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tag 11

Endlich zeigt mein Konto wieder eine grüne Zahl. Mich hat es mal wieder in meinen Heimatort verschlagen. Zwar wohne und lebe ich schon eine gefühlte Ewigkeit in Kaiserslautern, aber von Zeit zu Zeit verschlägt es mich doch in den Ort meiner Kindheit. Nicht zuletzt weil mein Hausarzt dort seine Praxis hat 🙂 Aber auch zum Spazieren gehen oder im Sommer zum Schwimmen zieht es mich immer wieder dort hin. Das Dörfchen ist ja auch nicht sooo weit weg von Kaiserslautern. 12km von meiner Haustür um genau zu sein. Ich glaub es gibt Städte in Deutschland, da wäre das grade mal die Vorstadt. 🙂

Da ich den Ort also wie meine Westentasche kenne, bot es sich ja dann doch sehr an, mit dem Zug und nicht mit dem Auto zu fahren um das Rezept beim Arzt zu holen.

Also habe ich mich um kurz nach halb 10 morgens auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Nun sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich 1998 das letzte Mal alleine mit dem Zug unterwegs war. Aber ich war optimistisch die S-Bahnstrecke ohne größere Probleme zu schaffen. Am Gleis angekommen hatte ich noch gut 10 Minuten Zeit bis mein Zug abfahren sollte. Es war auch bereits ein Zug da, aber an der Gleisinfo stand „nicht einsteigen. Zug endet hier“. Nun halte ich mich ja an solche Hinweise in der Regel. Als aber immer mehr Leute trotzdem in den Zug einstiegen, fasste ich 1 Minute vor Abfahrt den Entschluss einzusteigen und die darin Sitzenden zu fragen ob das vielleicht doch mein Zug wäre. Von 3 Personen bekam ich fast gleichzeitig die Antwort. „Ja das ist der richtige Zug.“ undAch, das mit dem nicht einsteigen, steht fast immer dran. Liebe Deutsche Bahn AG. Es ist nicht sinnvoll „Fahranfänger“ mit solchen Gleisinfos zu verunsichern. Da hätte ich glatt den Zug verpasst obwohl er lang vor meiner Nase stand. Naja, die Fahrt war kurz, der Fußweg lang 🙂 aber dafür gibt es wieder ein paar Fotos. Heute steht also Sightseeing of Kindsbach auf dem Programm. 😉

 

Und auch wenn es ein schöner Morgen war, die Arbeit wartete auf dem Schreibtisch, also ab in den nächsten Zug und zurück nach Kaiserslautern. Dort angekommen bot sich mir ein Bild, dass ich trotz der Ankündigung in der Tageszeitung fast nicht glauben wollte.

Warum soviel Polizei am Bahnhof? Ganz einfach. Es war mittlerweile gut halb 12 und um 14 Uhr sollte das Regionalligaspiel 1.FCK II gegen SV Waldhof Mannheim stattfinden. Schon seit Bundesligazeiten mögen sich die „Fans“ nicht, um es mal vorsichtig auszudrücken. Das hat zur Folge, dass bei einem Spiel bei dem lediglich rund 2500 Besucher im Stadtion sind über 100 Polizisten auflaufen müssen um zu verhindern, dass die sogenannten Fans sich nicht gegenseitig an die Kehle gehn, das Stadion oder die Stadt zerlegen. Mir fehlen da echt die Worte.  Als ich  mein Männel gestern Abend vom Bahnhof abholte, war grad die Rückreisewelle der Mannheimer Fans angesagt. Ich kann euch gar nicht sagen, welch flaues Gefühl sich einem da in der Magengegend auftut bei einem solchen Polizeiaufgebot, das es sonst nur bei „Problemspielen“ in der 1. und 2. Bundesliga gibt. Lautern war Austragungsort bei der WM 2006. Selbst damals hab ich nicht so viel Polizei gesehen wie gestern Abend.

Und an dieser Stelle muss ich echt mal den imaginären Hut vor den Einsatzkräften ziehen. Ich musste nämlich eine Weile auf meinen Mann warten, weil sein Zug verspätet war und habe also mehr oder weniger mitten im Getümmel gestanden und auch mal das Geschehen etwas beobachtet. Also ICH konnte nicht die vermeintliche Fangemeinde von den restlichen Personen unterscheiden. Denn am Lautrer Bahnhof sind ja auch einige Geschäfte, die eben von den Pendlern noch aufgesucht werden. Respekt dafür, die richtigen Leute zu erkennen, die Nerven zu behalten und es irgendwie hinzukriegen, dass nichts schlimmeres passiert. Fazit des Spiels 1:0 für Lautern, 46 Leute verhaftet, eine handvoll verletzte und Schäden an Polizeiautos. Irre.

Wer mehr darüber wissen will, kann hier mehr erfahren.

Am Ende des Tages habe ich 24 PKW-km gespart und bin sogar 3,4km zu Fuß unterwegs gewesen. Zeitlich jedoch ist das Ganze eine Katastrophe. 9:30 morgens bin ich gestartet und gegen 12 war ich zu hause. Mit dem Auto wäre die Sache in einer Stunde erledigt gewesen. Gut, dass ich gestern Zeit hatte.

(Nachtrag 08.03.2013: Hatte ganz vergessen mein Bäumchen einzubinden.)

CO²-Kontostand privat: -876,8 g*) (Tag 11: -3059,2 g)
CO²-Kontostand beruflich: 729,6 g *)
CO²-Kontostand gesamt: -147,2 g *)

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil ;-)

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Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tag 10

Ein weiterer Tag mit Sonne und nach einem Tag auf dem Sofa musste ich unbedingt raus. Es ging mir besser also habe ich mich in den Stadtpark gewagt um dort ein Weilchen in der Sonne zu sitzen.

Unterwegs habe ich ein paar Frühlingsboten und einen Sandstein mit dem alten Stadtwappen für euch festgehalten.

 

CO²-Kontostand privat: 2182,4 g*) (Tag 10: -217,6 g)
CO²-Kontostand beruflich: 729,6 g *)
CO²-Kontostand gesamt: 2912 g *)

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil ;-)

Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tag 9

Gestern war ein herrlicher Tag. Die Sonne schien schon ab früh morgens und es wurde gegen Mittag angenehm warm. Zu schade, dass ich den größten Teil des Tages mit Bauchzwicken auf der Couch lag. Was soll ich sagen? Schlecht für mich, gut für die Umwelt 🙂

Copyright des Tassenmotivs liegt bei Dr. Eckard v. Hirschhausen

 

CO²-Kontostand privat: 2400 g*)
CO²-Kontostand beruflich: 729,6 g *)
CO²-Kontostand gesamt: 3129,6 g *)

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil ;-)

Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tage 7 + 8

Au weh, dieser Samstag war nicht gut für mein CO²-Konto. 64,5km waren wir mit dem Auto unterwegs, denn wir hatten nicht nur schwere Einkäufe zu erledigen sondern auch wichtige Neuigkeiten für die Eltern, die wir einfach nicht am Telefon mitteilen wollten. Da mein Mann beim Autofasten nicht mitmacht und ich nicht unsinnigerweise die gleiche Strecke mit dem Zug nebenher fahren wollte, habe ich meinem CO² Konto nur die Hälfte des CO²s angerechnet. Mein Mann wäre nämlich ohnehin zu den  Schwiegereltern gefahren, die gut 30km entfernt wohnen.

Tja und weil der Samstag nun eine dicke rote Zahl auf meinem Konto verursacht hat und ich mein Männel nicht dazu überreden konnte mit dem Bus an den Waldrand zu fahren, wurde der Spaziergang im Wildpark gegen einen Spaziergang durch das nahe gelegene Neubaugebiet getauscht. Da gab es sicherlich auch viel mehr Sonne als im Wildpark. Und die ersten warmen Sonnenstrahlen muss man ja nutzen.

Schön, dass es endlich etwas wärmer wird.

Einen guten Wochenstart wünsche ich euch!

CO²-Kontostand privat: 2400 g*)
CO²-Kontostand beruflich: 729,6 g *)
CO²-Kontostand gesamt: 3129,6 g *)

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil ;-)

Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tag 5 + 6

Endlich bläst dieser eisige Wind nicht mehr. So fielen mir gestern die 2,1 km um meine Besorgungen zu erledigen nicht so schwer. Was ich auf meinem Weg so alles entdeckt habe, könnt ihr im Beitrag „color me happy – firebrick red“ sehen.

Seit heute gilt mein Entdeckerticket des VRN-Verkehrsverbundes welches ich auch gleich heute früh eingesetzt habe um einen Arzttermin in der Innenstadt wahrzunehmen. Ich muss ja sagen, dass wir ein echt gut durchdachtes Liniennetz haben. Zum Glück hat sich seit meiner Schulzeit an den Hauptstrecken nicht viel geändert, sodass ich immer noch weiß welchen Bus ich brauche wenn ich irgendwo hin möchte. Das schöne heute an der Busfahrt war, dass ich fast die gleiche Strecke wie neulich zurück legen musste, nur dass ich diesmal nicht 3 Stunden zu Fuß unterwegs war, sondern 1 1/2 und noch eine kleine Stadtrundfahrt bekam 🙂 Die nachfolgenden Fotos sind zwar von Mitte Februar, aber allen Motiven bin ich heute auch begegnet.

Oben Links ist die Stiftskirche zu sehen, rechts das Rathaus. Unten links ist das Spinnrad das am Spinnrädl hängt, das rechte Bild zeigt eins der Hinweisschilder im Boden welche auf Besonderheiten oder Sehenswürdigkeiten in Kaiserslautern aufmerksam machen sollen.

Für die Tage 5 und 6 also je ein grünes Blatt. Ich finde mein Baum kann sich durchaus sehen lassen.

CO²-Kontostand privat: -1728 g*)
CO²-Kontostand beruflich: 729,6 g *)
CO²-Kontostand gesamt: –1648,4 g *)

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil ;-)

So, meine Lieben, das Wochenende gehört der Familie (und dem Haushalt 🙂 ) weswegen es erst am Montag weiter geht. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tag 4

Oh nein, das erste gelbe Blatt. Da ich gestern einen Kundentermin hatte bei dem ich Teile meiner Fotoausrüstung brauchte entschied ich die 5,7 km weite Strecke mit dem Auto zurück zu legen. Privat musste ich nicht raus, darum für Tag 4 ein weiteres grünes Blatt für die private Seite und 1 Gelbes für die Firma.

CO²-Kontostand privat: -844,8 *)
CO²-Kontostand beruflich: 729,6 *)
CO²-Kontostand gesamt: -115,2 *)

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil ;-)

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Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tag 3

Tag 3 war sehr anstrengend. Ich hatte einiges in der Innenstadt zu erledigen und auf den Wochenmarkt wollte ich auch. Mein CO²-Guthaben ist aufgebraucht und mein VRN-Ticket hat aus taktischen Gründen erst ab 1. März Gültigkeit. Da war laufen angesagt.

6,6km kreuz und quer durch die Stadt. Zum Glück hatte ich lediglich die Umhängetasche, leichte Beute vom Wochenmarkt und ein paar kleine Artikel aus der Drogerie. Letztlich war ich 3 Stunden unterwegs ohne mal kurz zu sitzen, was dank globiger Winterstiefel nach gut 5 Kilometern zu Kreuzschmerzen führte. Tja und da lag der schwierigste Teil der Strecke, nämlich die lange Steigung bis nach Hause, noch vor mir.

Hey aber so habe ich mal wieder ein paar Ecken der Stadt gesehen in die ich sonst nicht komme. Das ein oder andere Motiv wäre da auch gewesen, aber ehrlich gesagt, war ich froh, die Kamera nicht dabei gehabt zu haben. Die hat ja schon ihr Gewicht und für diese, für mich, weite Strecke wollte ich nur mit leichtem Gepäck „reisen“. Vielleicht werde ich aber künftig unsere „Hosentaschenkamera“ mitnehmen, damit ihr nicht immer nur die Grafik von meinem Baum zu sehen bekommt, der für den dritten Tag wieder ein ehrlich erwandertes grünes Blatt von mir bekommen hat.

Auch habe ich einen kleinen Ansatz gefunden wie ich mein CO²-Konto wieder etwas auffüllen kann. Ich habe die Internetseite http://klimaohnegrenzen.de/ entdeckt und nach deren Angaben berechne ich nun durch welche Änderungen im Alltag ich zusätzlich CO² gespart habe. Leider wird da nicht wirklich viel dabei herauskommen, da wir ohnehin schon viele A+ Geräte haben und seit Jahren mit Stromsparlampen unseren Alltag erhellen.
Ideen was ich ändern könnte, hätte ich ja. Beispielsweise mehr Radio hören und den TV öfter ausschalten. Oder anstelle der Deckenlampe nur den Deckfluter einschalten. Aber ich musste beim Nachrechnen feststellen, dass unser TV tatsächlich weniger Strom verbraucht als unser Radio.

Mein Auto verursacht übrigens einen ungefähren CO²-Ausstoß von ca. 128g / km. Dadurch, dass ich gestern alles zu Fuß erledigt habe, habe ich 844,8 Gramm CO² eingespart.

CO²-Kontostand: -844,8 *)

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil 😉

Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tag 2

Das letzte Guthaben meines Kilometer- bzw. CO²-Kontos habe ich gestern schon gleich aufbrauchen müssen. Tag 2 startete mit der Info, dass ein Einrichtungsmarkt Wandfarbe im Angebot hat. Da wir bald die Küche streichen wollen konnte ich dieses Angebot einfach nicht verstreichen lassen. Nun kann man schlecht als Einzelperson mehrere Eimer Farbe mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause bringen. Ohne Auto wäre das also nicht möglich gewesen. Nun war ich ja ohnehin schon mit dem Auto unterwegs und habe darum gleich den Wocheneinkauf erledigt.

Ein grünes Blatt für Tag 2 wegen des Restguthabens, das nun aufgebraucht ist.

Jetzt muss ich mir wohl doch etwas überlegen wie ich mein CO²-Konto wieder auffüllen kann.

Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tag 1

Gestern, Sonntag startete die Aktion Autofasten. 1 Monat wenn möglich ohne Auto. An sich ist die Regel simpel. Kompliziert wird es durch die eigenen Lebensumstände. So habe ich für mich beschlossen, dass ICH als Privatperson beim Autofasten mitmache. Was soviel heißt wie: berufliche Fahrten und die für andere Personen zähle ich nicht mit. Natürlich werde ich versuchen auch diese Fahrten einzuschränken so gut es geht.

Und weil ich wusste, dass ich gleich zu Beginn doch das eine oder andere Mal privat fahren muss, habe ich vorab schon einige Dinge zu Fuß erledigt, die ich sonst mit dem Auto gefahren wäre… Ich habe mir nämlich überlegt, eine Art Kilometer- bzw, CO²-Konto zu führen und das war durch die letzten beiden Wochen gewaltig ins Plus geraten. Da wir gestern bei den Schwiegereltern zu Besuch waren ist das Konto jetzt allerdings so ziemlich ausgeglichen. Nun überlege ich womit ich sonst täglich etwas CO² einsparen könnte um eventuell doch etwas mit dem Auto erledigen zu können. Sowas wie, weniger am PC stitzen. Oder beim Kochen effizienter vorgehn.

Habt ihr Tipps?