Mein erstes Schrägband

Eigentlich wollte ich ja einen weiteren Schnitt vorbereiten. Den Schlafsack oder das Badewickeltuch, damit es mir nicht langweilig wird, wenn ich dann bereits am zweiten Kurstag mit dem ersten Stück fertig wäre.

Nun es kam anders. Zum Vorbereiten kam ich die ganze Woche nicht weil ich mit den Fotos der Special Olympics befasst war. Und fertig bin ich mit dem Ärmellätzchen auch nicht.

Wieso nicht?

Es waren doch nur noch die Tasche aufzusetzen, die Ränder mit Schrägband einzufassen und die Katze aufzusticken.

Ja. Nur!

Hier noch mal das Foto, welches ich vom Musterbogen gemacht habe (Abbildung B). So simpel wie es hier aussieht ist es nämlich nicht. Mlle. D., ist fast an der Anleitung des Schnitts verzweifelt. Ich sowieso 🙂 Die Tasche hatte ich bereits laut Anleitung aufgenäht und die Nahtzugaben zurückgeschnitten.

Danach sah das Ganze dann SO aus.

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Sicherlich versteht ihr zum jetzigen Zeitpunkt meine Entrüstung noch gar nicht.
Laut Anleitung wird die Tasche auf der Rückseite des Lätzchens angenäht und dann umgestülpt
. Wie ihr auf dem 3. Foto erkennen könnt, entsteht aber durch das Umdrehen ein Knick  im Hauptstoff oberhalb der Tasche, was das Einfassen mit Schrägband nahezu unmöglich macht. Auf dem 1. Foto ist zu sehen, dass die Seiten bis unten hin mit Schrägband eingefasst werden. Im übrigen wäre das auch ohne den Knick nicht realisierbar, weil die aufeinander genähten Stoffe viel zu dick sind und gar nicht ins Schrägband passen. Allein diese Tasche und dem rätseln wie ich denn nun weiter verfahren soll, kostete mich gut und gern 1 1/2 Stunden. (Mlle. D. hat ja auch noch andere Kursteilnehmer nach denen sie ab und an mal schauen muss.)

Ja und nachdem ich beschlossen habe, das Schrägband dann eben an der Tasche enden zu lassen, habe ich angefangen die oberen Ränder einzufassen. Auch hier galt es erst mal die Reihenfolge herauszufinden, doch dann ging ich mutig ans Werk. Nach jedoch wenigen Minuten war mir klar, dass das Schrägband und ich keine Freunde werden. 🙂 Das ist ein gefuddel, dafür find ich keine Worte.

Als „Hausaufgabe“ wollte ich nun die restlichen Seiten feststecken und anreihen. Doch so langsam aber sicher kommen mir Zweifel an diesem Vorgehen. Ich denke zwischendurch müssen die einzelnen Seiten bereits vernäht werden. Mal sehn.

Auf jeden Fall finde ich Schrägband anstrengend. Anstecken, reihen, annähen, Fäden ziehen… Mal gespannt wie ich mit den Rundungen zurecht komme.

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Dieser zweite Kurstag war nun leider nicht so „belebend“ wie der erste, aber einmal mehr bin ich froh, dass Mlle. D. da ist um zu Helfen.  Alleine, so viel ist jetzt klar, kriege ich das nicht hin und die restlichen Stücke die ich nähen will, schon gar nicht.

Einen Erfolg habe ich allerdings doch zu verbuchen. Die Tasche ist echt ganz gerade angenäht. Die erste nicht schiefe Naht ist also geschafft. 🙂

Nächstes Wochenende findet der Kurs leider nicht statt, aber somit bleibt mir doch tatsächlich Zeit noch weiteres vorzubereiten. Irgendwann werde ich dieses Ärmellätzchen ja hoffentlich fertig haben. 🙂

Ihr wollt noch mal wissen wie das mit dem Kurs angefangen hat. Dann klickt doch mal HIER! Und so lief es am 3. Tag!

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4 Kommentare zu “Mein erstes Schrägband

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