Ein Ärmellätzchen für den Anfang

Letzte Woche habe ich euch bereits erzählt, dass ich einen Nähkurs mitmachen werde, damit das mit den schiefen Nähten endlich ein Ende hat. Auf 5 Tage mit je 3 Stunden ist der Kurs angesetzt und ich hoffe, dass ich meine geplanten Projekte auch alle dort durchführen kann. Jedes hat so seine Eigenheit, wie beispielsweise das Arbeiten mit Schrägband oder das Einnähen eines Reißverschlusses oder das Applizieren eines Bildchens mit der Nähmaschine. All diese Dinge sind mir bislang völlig fremd.

Am Mittwoch nach meinem Arzttermin hatte ich das Burda Schnittmuster 9635 Baby Accessoires Gr. 62 – 86
gekauft. Dieser hat gleich sechs Schnittmuster (Babyschlafsack, 3 verschiedene Varianten an Lätzchen, Badewickeltuch mit Kapuze und ein Schmusehase) und wenn ich meine ausgewählten schaffe, habe ich alle meine Problemfälle einmal gemacht.

Für den Anfang starte ich mit dem Ärmellätzchen, da bei diesem mit dem Schrägband gearbeitet wird und eine Applikation aufgebracht wird.

Da wir noch nicht wissen, ob unser Nachwuchs ein Mädchen oder ein Junge wird (und ich ohnehin nichts von einer Farbfestlegung nach Geschlecht halte), habe ich mich für einen neutralen, gelben Frotteestoff als Hauptmaterial und einen Orange-Gelben Baumwollstoff für die Tasche und die Applikation entschieden. Das Schrägband wird in passendem Orange sein.

Mlle. D., die Kursleiterin, erklärte, was die vielen Symbole auf dem Plan zu bedeuten haben, worauf beim Ausschneiden der Schnittmusterteile zu achten ist und wie diese (bei einigen Kursteilnehmern unzählige) Einzelteile dann richtig auf den Stoff aufgelegt werden. Soweit so einfach. Die erste Schwachstelle zeigte sich dann auch schnell in meinem mitgebrachten Arbeitsmaterial. Die Stoffkreide war für den Baumwollstoff zu hell und für den Frotteestoff ohnehin ungeeignet. Also verwendete ich einen Anzeichenstift in Blau für den Baumwollstoff, wobei der zwischendurch so stumpf wurde, dass die gezeichnete Linie etwa 2mm dick war. Zu allem Überfluss habe ich dann auch gleich zu Beginn das Teil für die Tasche zu weit oben am Stoff festgesteckt, sodass nicht mehr genug Platz für die Nahtzugabe übrig war. Also alles wieder auspinseln und neu anzeichnen. Nachdem Tasche und Katze (Applikation) angezeichnet und ausgeschnitten waren, stand ich etwas ratlos vor dem Frotteestoff. Kreide? Nö! Anzeichenstift? Auch nicht! Auch ein von Denise geliehener „Zauberstift“ wollte einfach kein vernünftiges Ergebnis liefern. Darum habe ich auf meine „Allzweckwaffe“ zurück gegriffen und mit Bleistift angezeichnet. Der funktioniert auf fast allen Stoffen.

Nachdem ich alle Teile zugeschnitten hatte, waren die 3 Stunden auch schon vorbei. Vielleicht finde ich unter der Woche ja noch etwas Zeit, noch einen weiteren Schnitt zu übertragen, dann habe ich nächste Woche eventuell schon zwei fertige Stücke.

Dieser erste Kurstag hat mir schon sehr viele wertvolle Tipps geliefert und bereits jetzt bin ich froh darüber, dass ich mich für den Kurs entschieden habe.

Nächste Woche geht es ans Nähen, also mein persönlicher Schwachpunkt. Mal gespannt ob Mlle. D. da auch ein paar gute Tipps für mich hat.

Hier geht es weiter zum Tag 2 des Nähkurses. Oder wollt ihr doch gleich wissen wie es am 3. Tag lief?

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7 Kommentare zu “Ein Ärmellätzchen für den Anfang

  1. Pingback: Mein erstes Schrägband | Lumini

  2. Pingback: (Fast) ein Erfolgserlebnis | Lumini

  3. Pingback: Es ist vollbracht – Das Ärmellätzchen ist fertig | Lumini

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