Made in Lautern – 10/2013 – Puppenhose

Nachdem ich nun zwei Puppenpullis gestrickt hatte, war es nun auch an der Zeit endlich eine passende Hose dazu anzufertigen. Dies ist diese Woche passiert. Weil immer noch etwas von dem Riesenknäuel übrig war, habe ich die Hose auch daraus gestrickt und nun ist mein Püppi fast komplett angezogen. Mütze und Söckchen fehlen noch.

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Das Ganze dient ja der Übung, da ich für unseren Nachwuchs auch ein paar Sachen stricken möchte und Püppi Kleidergröße 56 hat. Außerdem beschwert sie sich nicht, wenn es nicht hundertprozentig geklappt hat. 🙂 So wie dieses Mal auch wieder. Ehrlich, manchmal könnte ich fast verzweifeln, da fängt es richtig gut an und dann irgendwann geht es doch daneben.

Die Beinlänge ist unterschiedlich (weil unterschiedlich fest gestrickt) und der Hosenbund hat so gar nicht geklappt. Da stand in der Anleitung man soll beidseitig Maschen stilllegen und mit Umschlag wenden. Soweit klar. Doch dadurch habe ich auf einer Seite einen Faden mitgezogen, den ich umständlich nach innen wurschteln musste. Trotz befolgen der Anleitung die Maschen zusammen zustricken, damit es kein Lochmuster gibt, ist ein Lochmuster entstanden, und zwar auch auf der Seite auf der dieser Faden mitgezogen wurde. Als ob das nicht schon ärgerlich genug wäre, hat das Säumen des Hosenbundes auch nicht so funktioniert wie gewollt. Den Hosenbund habe ich laut Anleitung im Bündchenmuster 6cm gestrickt. Dann nach innen umgeschlagen und gesäumt. Kurz bevor der Saum komplett zugenäht war habe ich ein Gummiband durchgezogen und fertig zugenäht. Nun ist der Saum schief. Ich habe extra aufgepasst, dass immer die Maschen richtig übereinander lagen bevor ich zusammen genäht habe und dennoch ist es im Lauf der Runde schief geworden, sodass nun doch um zwei oder drei Maschen Versatz zu sehen ist. Das sind echte Mängel und ich bin froh, dass der Pulli diese Fehler verdeckt. Bei der Babyhose werde ich das anders machen, soviel steht fest. 

Was mich auch hier wieder ärgerte ist die Tatsache, dass man nicht wirklich aus dem eigenen Fundus Wolle verwenden kann, denn dann kann es passieren, dass das gute Stück am Ende nicht passt. Für mich als Anfängerin ist es nämlich fast nicht zu bewältigen Knäuelgewicht, Lauflänge und Stricknadelstärke auf die anzuschlagende, stillzulegende, abzukettende oder aufzunehmende Maschenmenge und zu strickende Reihenzahl umzulegen.

Also wenn jemand, der Ahnung hat von solchen Dingen, das hier liest und mir Tipps geben kann, wie ich solche Fehler vermeiden kann, soll er/sie sich bitte nicht zurück halten 🙂

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