Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Fazit

Nach über einem Monat saß ich heute zum ersten Mal wieder in meinem Auto. Ehrlich, selbst wenn es zwischen meinem Skoda und mir nicht die große Liebe ist, so habe ich ihn ja doch irgendwie vermisst. Die etwas erhöhten Sitze machen mir doch das Fahren so viel leichter. Bin ja auch nicht die Größte 🙂 Und irgendwie hat man im Skoda eine bessere Rundumsicht. Naja der flotte Polo meines Männels ist dafür eben mit einem „Piep-piep-piiiep-piiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeee“-Sensor ausgestattet 🙂

Aber nun zu  meinem Autofasten Fazit.

Mal 30 Tage ohne Auto, bzw. mit nur einem Auto auszukommen war mein Ziel, an 8 Tagen war ich mit dem Auto unterwegs und mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Dank des „Entdeckertickets“ des VRN-Verkehrsverbundes konnte ich viele Strecken mit Bus oder Zug bewältigen und das ist in einer Stadt wie Kaiserslautern wirklich einfach, da die Verbindungen hervorragend abgestimmt sind. Der Vorteil keinen Parkplatz suchen zu müssen oder ein Parkticket lösen zu müssen liegt ohnehin klar auf der Hand und hat tatsächlich dazu geführt, dass ich öfter in der Innenstadt unterwegs war als sonst. Auch das umschiffen der derzeit vielen Baustellen in der Stadt konnte ich vermeiden und den Busfahrern überlassen, was sehr dazu beigetragen hatte, dass ich weniger genervt meine Erledigungen angehen konnte. Das Streckennetz der SWK ist wirklich gut durchdacht und meist komme ich mit einer Buslinie aus. Maximal 1 Mal umsteigen, war angesagt, wenn ich zu meinen Eltern oder in den großen Supermarkt wollte. Hier griff aber wieder, dass die Busse gut aufeinander abgestimmt sind, weshalb es nie zu Wartezeiten kam. Traumhaft im Zusammenhang mit der Busfahrerei ist natürlich, dass an den von mir genutzten Strecken fast immer auch mein Zielpunkt in der Nähe einer Bushaltestelle war, sodass in der Regel nicht mal 5 Minuten Fußweg zusammen kamen. So konnte ich auch mal einen größeren Einkauf mit den Öffentlichen bewerkstelligen.

Dass das Autofasten aber nicht nur positive Seiten für mich haben wird war mir von Anfang an klar. Es ist unfassbar wie viel Zeit man mehr darauf verwendet irgendwo hin zu kommen. Egal ob zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Man ist eine kleine Ewigkeit unterwegs. Zumindest beruflich könnte ich also hier nicht auf das Auto verzichten. Ein Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel wird nur in ganz seltenen Fällen möglich sein. So eine Fotoausrüstung kann schon ihr Gewicht haben. Das Ziel mit einem Auto auszukommen konnte ich aber auch hier erreichen, jedoch nur weil ich diesen Monat mehr Büroarbeit hatte als Termine bei Kunden.

Das größte Manko allerdings ist die mangelnde Möglichkeit etwas zu transportieren wenn man nicht mit dem eigenen Auto unterwegs ist. Zusammen mit dem Zeitfaktor schneidet das Auto einfach besser ab.

Abschließend kann ich sagen, dass ich künftig das Auto häufiger stehen lassen möchte, sofern möglich. Gut, dass wir mit einem Auto auskommen konnten, ob das aber in Zukunft so sein wird ist nicht klar geworden. Mein Auto, welches ja zu Beginn des Autofastens schon fast auf der Streichliste stand, werde ich also doch noch eine Weile behalten.

Hier noch mal mein CO²-Kontostand nach 30 Tagen Autofasten!

CO²-Kontostand privat: -3898 g*)
CO²-Kontostand beruflich: 2598,4 g *)
CO²-Kontostand gesamt: -1299,6g *)

 

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil ;-)

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