Auf Schusters Rappen – Autofasten 2013 – Tage 27 und 28

Das Wochenende steht vor der Tür und das heißt mal wieder ein Doppeleintrag zum Thema Autofasten.

Gestern hatte ich meinen Eltern einen Besuch abgestattet und auch wenn es nach wie vor umständlich ist mit dem Bus zu ihnen zu kommen, habe ich auf das Auto verzichtet und eben erneut eine kleine Stadtrundfahrt in kauf genommen. Weil die Strecke mit dem Bus etwas länger ist habe ich mir den Bus dieses Mal fotografisch näher betrachtet. Interessant finde ich nämlich, das sich so manches gar nicht verändert hat, anderes dafür sehr.

Kaum verändert haben sich die Knöpfe für die Anforderung, dass der Bus an der nächsten Haltestelle hält. Allerdings gab es früher 3 oder 4 Knöpfe im Bus verteilt heute sind sie an fast jedem Sitz. Ein Vorteil für Leute die sich nicht so gut bewegen können und natürlich wenn der Bus voll ist.

Überhaupt nicht verändert haben sich die Hinweisschilder in den Bussen. Egal ob Notausstieg, oder dieses Schild, den Fahrer während der Fahrt nicht anzusprechen (wurde dieses Schild schon jemals beachtet?), oder auch das auf dem Steht wie viele Sitz-, Steh- und Rollstuhlplätze es gibt. Alle sind nach wie vor in einer quadratischen Form mit abgerundeten Ecken. So kenn ich die schon seit meiner Schulzeit. Auch die Hämmer mit denen man die Scheibe im Notfall einschlagen kann, sind noch genau so wie vor 25 Jahren.

Neu hingegen sind Monitore die den Fahrtenverlauf und die nächsten Haltestellen anzeigen. So einen habe ich gestern zum ersten Mal gesehen. Seit ein paar Jahren gibt es ja diese LED-Anzeigen wie auch in den Zügen, auf denen dann steht wie die nächste Haltestelle heißt. Aber der hier zeigt tatsächlich den Routenverlauf mit den nächsten 4 Haltestellen an. Das nenn ich echt mal innovativ. Gerade für Leute die sich nicht auskennen finde ich das eine enorme Erleichterung. Meinerseits also ein Daumen hoch für den Monitor. Gute Idee von der SWK die in den Bussen einzusetzen. Ob es sich derzeit nur um eine Testphase handelt oder ob das nun nach und nach in allen Bussen zum Einsatz kommen wird, weiß ich leider nicht.

So, nach dem ihr nun das Innenleben der Lautrer Stadtbusse kennt, richte ich meinen Blick durchs Fenster und zeige euch noch ein paar Eindrücke von meiner kleinen Stadtrundfahrt.

Hier zum Beispiel könnte man aus dem Bus direkt aufs Rad umsteigen. Am Busbahnhof am Lautrer Hauptbahnhof hat die Deutsche Bahn Mieträder stehen. Diesen Service nennt die Bahn „call a bike“. An sich eine gute Idee, aber da ich schon nicht mit meinem eigenen Rad fahre, habe ich zumindest in Kaiserslautern auch keinen Bedarf an einem Mietrad. Im übrigen bietet die Stadt Kaiserslautern mit dem VELO Projekt auch Räder zur Leihe an. Hier braucht man nur eine Kaution zu hinterlegen, die man wieder bekommt, wenn man das Rad ordnungsgemäß wieder abgegeben hat.

Weiter geht’s zu den Betonfußballern, die Sommer wie Winter den Vorplatz des Polizeipräsidiums bevölkern und das bereits seit 2006 (vermutlich sogar schon etwas länger). Die Fußballer wurden anlässlich der FIFA WM 2006 in Deutschland von der Künstlerin Christel Lechner hergestellt. Bereits seit 2001 haben wir die „11 Freunde“ im Löwenburgkreisel stehen, an welchem man fast nicht vorbei kommt, wenn man auf den Betzenberg (Fußballstadion) will.

Leider gibt es immer wieder Randalierer, die sich an den Betonfiguren austoben, sodass diese schon öfter restauriert werden mussten. Die Betonfußballer tragen die Trikots der Länder die damals in Kaiserslautern ihre Spiel bestritten. Also Australien, Italien, Japan, Paraguay, Spanien, Saudi Arabien, Trinidad und Tobago und die USA. Das ist doch eine tolle Idee, oder?

Tja und mehr gibt es aus einem schaukelnden Bus heraus auch gar nicht, dass ich euch noch zeigen könnte. Leider bin ich oft die selbe Strecke unterwegs und kann ich euch deswegen nicht so viele neue Fotos zeigen.

Heute stand dann noch mal ein Arztbesuch auf der Tagesordnung, aber auch da war die selbe Strecke angesagt.

Hier gab es heute viiiel Sonne und ich hoffe bei euch auch und ihr konntet sie auch ein wenig genießen. Habt ein schönes Wochenende!

CO²-Kontostand privat: -5280,4 g*) (Donnerstag: -652,8 g – Freitag -793,6 g)
CO²-Kontostand beruflich: 2598,4 g *)
CO²-Kontostand gesamt: -2682 g *)

 

*) Eine grüne, negative Zahl bedeutet in diesem Fall ein Guthaben auf dem CO²-Konto. Eine rote, positive Zahl, bedeutet also das Gegenteil ;-)

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